Flugverkehr und Dritte Startbahn

München verkommt zur Start- und Landepiste für Billigheimer

Dr. Christian Magerl fordert Flughafen-Chef Kerkloh auf, Subventionen für Billig-Airline Eurowings öffentlich zu machen   
München (21.12.2016/hla). Die Ansiedelung der Billigfluglinie Eurowings am Flughafen München kommentiert der Freisinger Abgeordnete und umweltpolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Dr. Christian Magerl:


„Nach Transavia jetzt Eurowings: Im verzweifelten Kampf um mehr Flugbewegungen greift die Flughafen München GmbH nach jedem Strohhalm und holt mit unlauteren Fördermaßnahmen eine Billig-Airline nach der anderen ins Erdinger Moos. Ich fordere Herrn Kerkloh auf, die Höhe der Subventionen für Eurowings öffentlich zu machen. Das Bemühen um die Eurowings-Ansiedelung zeigt auch: Die Drehkreuz-Strategie des Flughafen-Managements ist gescheitert; hier geht es nur noch darum, Verkehr um jeden Preis zu erzeugen, um die unnötige dritte Startbahn zu rechtfertigen. München verkommt zur Start- und Landepiste für Billigheimer.“