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Landtags-Grüne fordern Sonderfonds für Tierheime

Rosi Steinberger: Illegale Welpentransporte bringen Tierheime und Kommunen an Belastungsgrenze

In dieser Woche haben Grenzpolizist*innen in Bayern wieder mehrere illegale Welpentransporte gestoppt. Für solche Notlagen fordert Rosi Steinberger, Vorsitzende im Ausschuss für Umwelt- und Verbraucherschutz, einen Sonderfonds für Tierheime. „Gerade die illegalen Welpentransporte nehmen immer mehr zu. Vor allem in den Grenzlandkreisen brennt es regelrecht. Den Kommunen muss endlich unter die Arme gegriffen werden, denn sie tragen die Hauptlast der Finanzierung der Tierheime und stecken derzeit oft selbst in finanziellen Nöten.“

Überleben können viele Tierheime nur durch Zuschüsse der Kommunen und private Spenden. Sie erfüllen aber kommunale Pflichtaufgaben, indem sie beschlagnahmte Tiere und Fundtiere aufnehmen. „Für die Tierheime ist das sehr teuer und bringt sie an die Belastungsgrenze“, so Rosi Steinberger. Seit Jahren fordern die Landtags-Grünen daher eine staatliche Förderung für Tierheime. Aus einer Anfrage (Anhang) geht hervor, dass die schwarz-orange Landesregierung bisher nicht einmal erhoben hat, welche Kosten den Einrichtungen durch die Aufnahme illegal transportierter Tiere genau entstehen. „Das ist ein Armutszeugnis“, kritisiert Rosi Steinberger. „Insbesondere da die Freien Wähler sich noch 2016 selbst für einen Notfallfonds stark gemacht haben. Es ist endlich an der Zeit, der Blockadehaltung der CSU etwas entgegenzusetzen!“  
 
Rosi Steinberger weiter: „Zum Glück gibt es viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in den Tierheimen. Sonst sähe es für die Tiere ganz bitter aus, die immerhin verfassungsmäßig geschützt sind. Das sollte man aber auch an den Zuwendungen des Freistaats bemerken. Doch die Söder-Regierung lässt die Tierheime weiterhin im Regen stehen.“