Vom Halm ins Bierglas

Max Deisenhofer bei der privaten Landbrauerei Storchenbräu

Max Deisenhofer mit Brauer Hans Bader

23. Mai 2022

  • Unternehmen: Storchenbräu
  • Branche: Lebensmittelindustrie
  • Standort: Markt Pfaffenhausen, Landkreis Unterallgäu, Schwaben
  • Themen:  Rohstoffmangel, Preissteigerungen, Prozess des Bierbrauens, Immer weniger Nachwuchs, hochkomplexe Abläufe

Unternehmensportrait: Mitten im Unterallgäu liegt die Heimat der privaten Landbrauerei Storchenbräu. Hier wird schon seit über 200 Jahren Bier im Namen des Storches gebraut. Insgesamt beschäftigt die Brauerei 15 Mitarbeiter*innen, Brauereichef Hans Roth führt die Brauerei in fünfter Generation.

Das Motto lautet: Gutes Bier ist frisches Bier! Da Storchenbräu ausschließlich die direkte Region beliefert, kann unbehandeltes reines Bier angeboten werden. Daher gibt es keine unnatürliche Haltbarmachung. Aufgrund der lokalen Präsenz kennen sie, im Gegensatz zu den Großbetrieben, die Kundschaft noch und stehen selbstverständlich persönlich Rede und Antwort bei sämtlichen Fragen rund um`s Bier!

Seit der Einführung der Störchle Biere in den Jahren 1999 und 2001 unterstützt Storchenbräu die Arbeit des Landesbund für Vogelschutz. Pro verkaufter Kiste Störchle geht ein Betrag an den LBV.


MdL Max Deisenhofer hat seine Lieblingsbrauerei, Storchenbräu in Pfaffenhausen, besucht. Brauereichef Hans Roth wollte zeigen, wie kompliziert der Weg vom Halm ins Glas wahrlich ist. Es wurde schnell deutlich, wie komplex und anspruchsvoll das Brauen heutzutage ist.

Neben den handwerklichen Herausforderungen, stellen vor allem die steigenden Rohstoffpreise kleine Brauereien vor große Probleme. Der Besuch verdeutlichte, wie wichtig das Handwerk für die bayerische Wirtschaft ist, denn ohne Handwerk gibt es nicht einmal Bier.