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Tim Pargent und Ursula Sowa zu Besuch in der Glasfabrik Lamperts GmbH & CO. KG

05. April 2023

  • Unternehmen: Glasfabrik Lamperts GmbH & CO. KG
  • Branche: Glasindustrie
  • Standort: Wunsiedel-Holenbrunn, Landkreis Wunsiedel, Oberfranken
  • Themen: Architektur- und Solarglas, Energiewende, Fachkräftemangel

Unternehmensportrait: Gegründet 1887 beschäftigt sich das Unternehmen mit der Herstellung von Gussgläsern. Es befindet sich seitdem im Familienbesitz und ist das einzige mittelständische Gussglas Unternehmen Europas. Seit 1996 ist das Unternehmen auf Umweltschutz bedacht und nutzt sowohl bis zu 50% Altglas in ihrer Produktion als auch Sauerstoff befeuerte Brennöfen und Ökostrom was dazu führt, dass sie die weltweit niedrigsten CO2 Emissionen einer Glasfabrik aufweisen können. Insgesamt stellt das Unternehmen hohe Ansprüche an sich selbst und achtet in den meisten Aspekten ihrer Produktion auf Umweltschutz.


Zusammen mit Lisa Badum besuchten Ursula Sowa und Tim Pargent das mittelständische Unternehmen „Lamperts“. Geschäftsführer Christoph Lamperts führte die Abgeordneten durch die Fabrik in Wunsiedel und stellte deren Projekte vor. Bei der anschließenden Diskussionsrunde standen Architektur- und Solarglas, die Energiewende sowie der Fachkräftemangel im Fokus. Lamperts erklärte, dass es aufgrund der hohen Energiekosten momentan nicht möglich sei, in der Photovoltaikindustrie mit Unternehmen aus dem asiatischen Raum zu konkurrieren, da durch die momentanen Materialkosten und den Fachkräftemangel der Produktionsstandort Deutschland nicht mehr konkurrenzfähig sei. Nicht nur auf Bundesebene besteht ein Problembewusstsein für die Herausforderungen energieintensiver Branchen, sondern auch auf Landesebene. „Förderprogramme für mittelständische Unternehmen zur Nutzung erneuerbarer Energien an Produktionsstandorten könnten eine zusätzliche Unterstützung regionaler Unternehmen darstellen“, argumentiert Ursula Sowa. Weiterhin ergänzt Tim Pargent: „Wir werden nun den Ausbau erneuerbarer Energien so massiv vorantreiben, dass die Angebotssteigerung auch zu einer Senkung der Strompreise führt.“ „Denn langfristig ist die Energiefrage auch mit grüner Politik lösbar“, resümiert Ursula Sowa.