Land- und Forstwirtschaft und Ernährung

Bio und regional – das ist der Königsweg

Grüner Dringlichkeitsantrag in der Plenarsitzung am 10. Oktober 2019: „50 Prozent Bio aus Bayern – Arten- und Klimaschutz in den bayerischen Staats-Kantinen verankern“

„Bio und regional kann man nicht trennen. Regional allein genügt nicht, die Lebensmittel müssen auch biologisch erzeugt werden. Bioregional ist einfach der Königsweg: Arten- und Klimaschutz in einem“, erklärt die landwirtschaftspolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Gisela Sengl. Der grüne Dringlichkeitsantrag (Anhang) für die Plenarsitzung am 10. Oktober 2019 fordert, in allen anstehenden und zukünftigen Ausschreibungen für die staatlichen Kantinen einen Anteil von mindestens 50 Prozent für Lebensmittel gemäß den Qualitätsanforderungen des Bayerischen Bio-Siegels festzulegen. „Das ist ehrgeizig, aber machbar.“

Hier muss der Freistaat Bayern vorangehen: Zum einen schaffen wir einen gesicherten Absatzmarkt für bioregionale Lebensmittel und zum anderen „geben wir den bayerischen Bürgerinnen und Bürgern die Chance, die heimische Landwirtschaft mit Bio-Produkten aus Bayern unterstützen zu können“, so Gisela Sengl. „Produkte mit dem Bayerischen Bio-Siegel müssen viel mehr gefördert, also verwendet, gekauft und verkocht werden. Die Staats-Kantinen haben hier eine Vorbildfunktion.“

O-Töne von Gisela Sengl​​​​​​​​​​​​​​ zum Download:

1. Bioregional: Klimaschutz und Artenschutz vereint.

2. Staatskantinen als Vorbild mit 50% bioregionalem Essen.