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Antisemitismus entschieden entgegentreten

Dringlichkeitsantrag der Landtags-Grünen: Antisemitische Gewalt verurteilen, Präventionskonzept erarbeiten

Gemeinsam mit allen demokratischen Fraktionen im Maximilianeum wollen die Landtags-Grünen ein Handlungsprogramm zur Antisemitismus-Prävention erarbeiten. „Es ist allerhöchste Zeit, dass wir dem zunehmenden Hass auf Jüdinnen und Juden in unserem Land mit einem Handlungskonzept gegen Antisemitismus entschieden entgegentreten“, fordert die Fraktionsvorsitzende Katharina Schulze. Ihr Kollege und Sprecher für Strategien gegen Rechtsextremismus, Cemal Bozoglu, sieht große Chancen vor allem in der Präventionsarbeit: „Jüdisches Leben und jüdische Kultur müssen im Alltag gefördert und in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit vermittelt werden. Wir müssen Ressentiments abbauen und negative Narrative über unsere jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger entlarven.“

Zur Plenarsitzung am Mittwoch, den 23. Oktober, haben die Landtags-Grünen deshalb einen Dringlichkeitsantrag unter dem Titel „Gegen jeden Antisemitismus! - Konzept zur Prävention von Antisemitismus erarbeiten“ eingereicht (Anhang). Darin fordern sie auch die klare Verurteilung antisemitischer Gewalt und jeder Form von Antisemitismus durch die Mitglieder des Bayerischen Landtags.