Landwirtschaft | Wald

Mia Goller über die Bilanz der Bayerischen Staatsforsten

12. Oktober 2026

„Wer ausgerechnet jetzt das bayerische Klimaziel 2040 beerdigen will, hat den Schuss wirklich nicht gehört!“

Anlässlich der Bilanz der Bayerischen Staatsforsten erklärt Mia Goller, Sprecherin für Wald der Landtags-Grünen:

„So viele Hitzetage wie noch nie, monatelange extreme Trockenheit – und auch noch eine Rekordzahl an Waldbränden. Mehr Warnschüsse kann es kaum geben! Die Bilanz der Staatsforsten zeigt überdeutlich: Der Klimawandel ist die größte Bedrohung für Bayerns Wälder! Die Staatsregierung muss endlich handeln.

In unseren Staatsforsten werden Millionen Bäume gepflanzt und anfällige Bestände zu widerstandsfähigen Mischwäldern umgebaut. Immer mehr Geld wird für künftige Klimarisiken zurückgelegt. Doch selbst der beste Waldumbau stößt an Grenzen, wenn Hitze und Trockenheit immer extremer werden. Was heute verdorrt, wächst nicht einfach im nächsten Frühjahr nach. Und mit jedem Jahr, in dem wir beim Klimaschutz zögern, werden die Waldschäden größer und die Kosten höher.

Bayern muss deshalb wirklich anpacken und sich auch auf Bundesebene mit aller Kraft für wirksamen Klimaschutz einsetzen.

Und eins steht außer Frage: Wer bei den Försterinnen und Förstern spart und zudem trotz aller Warnsignale ausgerechnet jetzt das bayerische Klimaziel 2040 beerdigen will, hat den Schuss wirklich nicht gehört!“