Land- und Forstwirtschaft und Ernährung

Bienensterben stoppen – Einsatz von Neonicotinoiden beenden

Grüner Dringlichkeitsantrag im Plenum am 22.3.18 – Gisela Sengl fordert bayernweites Verbot auf staatlichen Flächen

„Auf alle Pestizide aus der Gruppe der Neonicotinoide muss komplett verzichtet werden – nur so können wir das Bienensterben stoppen“, erklärt die agrarpolitische Sprecherin Gisela Sengl zum grüne Dringlichkeitsantrag im Plenum am 22.3.18. Auch die zwei angeblich harmloseren Neonicotinoide Thiacloprid und Acetamiprid sind für Bienen schädlich, da selbst kleine Dosen fatale Wirkungen wie Schädigung des Immunsystems, Verlust der Orientierung und geringere Fortpflanzungsrate bewirken.

Diese bienenschädigenden Neonicotinoide sind weiterhin zugelassen und werden massenweise im konventionellen Raps- und Kartoffelanbau eingesetzt. Gisela Sengl fordert ein bayernweites Verbot auf staatlichen Flächen und ein Umlenken in der staatlichen landwirtschaftlichen Beratung. „Die ökologischen Folgen dieser Mittel müssen ernst genommen werden. Wir brauchen eine Agrarpolitik, die die Artenvielfalt schützt und nicht vernichtet.“

Den grünen Dringlichkeitsantrag finden Sie hier als PDF!