Energie

Erneuerbare Stromproduktion in Bayern gesunken - Aiwangers Rosinenpickerei

Martin Stümpfig fordert von Söder-Aiwanger-Regierung Ende des „irrationalen Widerstands gegen Windstrom“

Als „unverfrorene Schönhudelei“ bezeichnet der energiepolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Martin Stümpfig, die Jubelmeldung des bayerischen FW-Wirtschaftsministers Hubert Aiwanger zum Ausbau der Erneuerbaren Energien. „Seit vergangene Woche wissen wir, dass die Erneuerbare Stromerzeugung in Bayern 2018 erstmals rückläufig war und das ist eine schlimme Nachricht“, betont Martin Stümpfig.

Wenn Hubert Aiwanger jetzt auf mehr Sonnenstrom und ein Zwergenwachstum bei der Biomasse verweise, sei dies Rosinenpickerei. „Tatsache ist, dass wir unterm Strich 0,8 Terrawattstunden erneuerbare Stromerzeugung verloren haben und das hauptsächlich wegen des 10H-Windkraftverhinderungsgesetzes der Söder-Aiwanger-Regierung“, stellt Martin Stümpfig fest. Er fordert Hubert Aiwanger auf, „den irrationalen Widerstand gegen den Windstrom aufzugeben und Bayern endlich auch zum Land der Energiewendegewinner zu machen“.