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Auf Grüne Initiative: Bericht zur Situation der Wohnheime in der Münchner Studentenstadt
06. Juli 2026
Wie lange dauern Sanierungen?
Bericht im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst am Mi, 08.07, ab 9.15 Uhr | Verena Osgyan: „Wir erwarten, dass der Wissenschaftsminister offenlegt, wo genau die Probleme liegen, warum sie so lange fortbestehen konnten – und vor allem, wann sie endlich gelöst werden.“
Auf Initiative der Landtags-Grünen wird in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Wissenschaft und Kunst (Mittwoch, 08. Juli, 9.15 Uhr) über die Situation in den Wohnheimen der Münchner Studentenstadt berichtet. Anlass sind wiederholte Medienberichte über gravierende Baumängel und gesundheitsgefährdende Zustände.
„Studierende brauchen bezahlbaren Wohnraum – nicht Wasserschäden, Schimmel und kaputte Heizungen. Die Zustände in der Studentenstadt sind eine Schande für den Freistaat. Die Studierendenwerke stehen unter der Rechtsaufsicht des Wissenschaftsministeriums. Trotzdem hat man das Problem viel zu lange ignoriert und will jetzt die Verantwortung von sich schieben. Mit dieser Ignoranz setzt die Staatsregierung leichtfertig die Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner aufs Spiel“,
kritisiert Verena Osgyan, Sprecherin für Wissenschaft der Landtags-Grünen.
Die Landtags-Grünen fordern von Wissenschaftsminister Markus Blume u. a. Antworten auf folgende Fragen:
- Wie ist der Stand der Sanierungen, wie lange werden sie dauern, wie hoch sind die Kosten? Was sind die Gründe für die Verzögerungen?
- Welchen weiteren Sanierungen werden nötig sein?
- Welche Pläne gibt es für den Austausch der Heizungen?
- In welchem Zustand sind die Wohnheime, die nicht saniert werden oder schon saniert wurden?
- Wie werden insbesondere Schimmel und Wasserschäden bekämpft? Wie wird die Gesundheit der Studierenden geschützt?
Einige Wohnheime in der Studentenstadt werden bereits saniert bzw. eine Sanierung steht unmittelbar bevor. Die genaue Situation ist bislang jedoch intransparent. Der von den Landtags-Grünen geforderte Bericht soll Licht ins Dunkel bringen, weiteren Handlungsbedarf identifizieren und eine fachliche Bewertung der bisher durchgeführten Maßnahmen ermöglichen.
„Beschwichtigende Worte reichen nicht mehr. Wir erwarten, dass der Wissenschaftsminister offenlegt, wie es zu der Situation gekommen ist, wo genau die Probleme liegen, warum sie so lange fortbestehen konnten – und vor allem, wann sie endlich gelöst werden. Die Studierenden haben ein Recht darauf zu wissen, wie es um ihre Wohnungen bestellt ist und wann sie wieder gefahrlos darin leben können.“