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Seehofer opfert Interessen der Flughafen-Anwohner auf Altar des persönlichen Machterhalts

Dr. Christian Magerl kritisiert neueste Volte des CSU-Ministerpräsidenten in der Startbahn-Diskussion: „Das ist schäbig!“

„Die Umwandlung der staatlichen Flughafen München GmbH in eine Aktiengesellschaft wäre der bislang schlimmste und folgenschwerste Wortbruch von Horst Seehofer“, so der umweltpolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Dr. Christian Magerl. Ihm sei bei der morgendlichen Zeitungslektüre am Donnerstag „fast die Semmel im Hals stecken geblieben“.
Laut Medienberichten strebt der CSU-Ministerpräsident eine schnelle Entscheidung über den Bau der umstrittenen dritten Startbahn am Flughafen München an. Sollte die Stadt – als einer von drei Gesellschaftern – keinen neuerlichen Bürgerentscheid initiieren, denke er über eine Flughafen-AG nach. Diese könnte dann auch ohne Zustimmung der Stadt München den Startbahnbau einleiten.
Christian Magerl: „Der Wahlverlierer Seehofer steht in seiner Partei offenbar dermaßen unter Druck, dass er bereit ist, die Interessen der Bevölkerung in Attaching und im Flughafen-Umland auf dem Altar des persönlichen Machterhalts zu opfern. Das ist schäbig!“ Nach wie vor gebe es „keinerlei Bedarf für eine dritte Startbahn“, da die Zahl der Flugbewegungen nur in Trippelschritten steige und lange noch nicht das Niveau früherer Rekordjahre erreicht habe.