Wirtschaft und Arbeit

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Wirtschaft und Arbeit

Wir Grünen stehen für eine Wirtschaftspolitik, die auf der einen Seite das gesellschaftliche und individuelle Wohlergehen fördern will, auf der anderen Seite der Begrenztheit der natürlichen Ressourcen Rechnung trägt. Wirtschaftspolitik muss in unseren Augen mithelfen, für eine möglichst gerechte Teilhabe aller an der Wertschöpfung zu sorgen und sie muss die Anliegen der Menschen in allen Teilen dieser Erde und die Interessen künftiger Generationen berücksichtigen. Wirtschaftspolitik in Bayern muss dafür Sorge tragen, dass Bayern als Wirtschaftsstandort zukunftsfähig bleibt, dass Chancen genutzt werden und Schwachpunkten und Defiziten entgegengearbeitet wird.

Unser Leitbild ist die gerechte Teilhabe an Arbeit, denn sie ist Grundvoraussetzung für ein funktionsfähiges Gemeinwesen und eine offene, gleichberechtigte Bürgergesellschaft. Grüne Arbeitsmarktpolitik hat damit zum Ziel, Chancen für alle Bürgerinnen und Bürger auf selbst bestimmte und Existenz sichernde Arbeit zu schaffen und berufliche Perspektiven unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder Alter zu sichern.

Nokia Siemens Networks: Arbeitsplätze und technologisches Know how im Feuer

Die Landtagsgrünen haben von der Staatsregierung schnellstmöglich einen Bericht im Wirtschaftsausschuss über die Zukunft von Nokia Siemens Networks (NSN) gefordert. Nach den Plänen des Unternehmens soll der komplette Standort München mit rund 3600 Arbeitsplätzen dicht gemacht werden. Der Fraktionsvorstand der Grünen hatte sich deshalb am vergangenen Montag mit einer Delegation des Betriebsrats von Nokia Siemens Networks getroffen und eine enge Kooperation vereinbart.

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Flughafen Hof: Der Anfang vom Ende

Er steht für eine Politik, des Höher-Schneller-Weiter, eine Politik für Flugzeugbesitzer und eine Infrastruktur-Politik, die mehr auf Show setzt als auf die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger: Der Flughafen Hof-Plauen. Man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen: Seit 1994 wurden von der Staatsregierung rund 20 Millionen Euro in den Flughafen und die Subventionierung der Flugverbindung Hof-Frankfurt - namentlich die jetzt erneut insolvente Fluglinie Cirrus Airlines Luftfahrtgesellschaft mbH - gepumpt. Was hat es gebracht? An manchen Tagen gibt es keine Hand voll Passagiere in Hof wie die Süddeutsche Zeitung, aber auch der Bayerische Rundfunk im April 2011 mit einem Beitrag in quer sehr schön dokumentierte. Die Pleite des Flughafens Hof ist nicht nur der Anfang vom Ende des Reginalflughafens, sondern auch das Scheitern der CSU-Verkehrs- und Regionalpolitik.

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Regierungserklärung „Chancenland Bayern – Wirtschaftsmotor Deutschlands“

Zu einem heftigen Schlagabtausch kam es in der letzten Plenarsitzung vor Weihnachten bei der Regierungserklärung von Wirtschaftsminister Zeil zur Wirtschaftstandort Bayern. Der Minister lobt sich und seine Staatsregierung für ihre herausragenden Leistungen bei der Überwindung der der Weltwirtschaftskrise. Dem entgegnete der Fraktionsvorsitzende Martin Runge, dass diese Selbstbeweihräucherung absolut fehl am Platz sei. Bayern möge ja zur Zeit sehr gut dastehen, aber jetzt gehe es um die richtigen Weichenstellung für die nächsten Jahre.

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Grüner Erfolg gegen Grabsteine aus Kinderarbeit

Der Kommunalausschuss des Bayerischen Landtags hat auf Antrag der Grünen Landtagsfraktion einstimmig beschlossen, dass die Staatsregierung die Kommunen im Freistaat umgehend über die aktuelle Rechtsprechung des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs zu Grabsteinen aus ausbeuterischer Kinderarbeit zu informieren hat. Das Gericht hatte mit seinem Urteil vom Oktober 2011 klargestellt, dass Kommunen in eigener Verantwortung die Aufstellung solcher Grabsteinen auf ihren Friedhöfen verbieten können.

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Grüne werfen Wirtschaftsminister Heuchelei vor

Die Landtagsgrünen haben Wirtschaftsminister Zeil angesichts seiner aktuellen Forderung nach einer Kampagne gegen Grabsteine aus ausbeuterischer Kinderarbeit Heuchelei vorgeworfen: „Schon vor zwei Jahren hat der Landtag den Wirtschaftsminister auf Antrag der Grünen hin einstimmig aufgefordert zu prüfen, wie die Verwendung von Grabsteinen aus Kinderarbeit in Bayern unterbunden werden kann“, sagte die Vizepräsidentin und rechtspolitische Sprecherin Christine Stahl.

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Endlich Maßnahmen zur Regulierung von Banken wie des Finanzsektors insgesamt ergreifen

Martin Runge, Fraktionsvorsitzender und wirtschaftspolitischer Sprecher der grünen Fraktion, forderte in zwei Dringlichkeitsanträgen die Staatsregierung auf, sich für eine umfassende Regulierung der Finanzbranche einzusetzen. Die grüne Landtagfraktion lehnt jede wei­teren Kreditzusagen und Haftungsübernahmen aus Mitteln der EFSF und später dann des ESM ab, wenn nicht gleichzeitig für eine Umkehr der Umverteilung von unten nach oben, für die Herstellung von mehr sozialer Gerechtigkeit und für eine ernsthafte Regulierung der Banken wie der Finanzmärkte insgesamt gesorgt wird. Wir fordern eine radikale Regulierung des Finanzmarktes.

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Öffentliches Vergabewesen: Reform der EU-Vergaberichtlinie und Auswirkungen auf die Länder und Kommunen

Die EU will in diesem Jahr noch Neuregelungen zur Modernisierung der europäischen Politik im Bereich des öffentlichen Auftragswesens formulieren und den europäischen Markt für öffentliche Aufträge reformieren. Mittlerweile liegen ein neues Grünbuch zum Wettbewerb innerhalb der EU sowie ein Entwurf für einen Bericht des europäischen Parlaments zur Neukonzeption der Vergaberichtlinien vor.

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Standortkommunen nicht im Regen stehen lassen

Die Landtagsgrünen haben die angekündigten Schließungen und Verkleinerungen von Bundeswehrstandorten in Bayern als harte Einschnitte für zahlreiche Kommunen bezeichnet. „Doch diese Entwicklung ist nun einmal die Folge der Bundeswehrreform und der strukturellen Veränderungen, die diese Reform zwangsläufig auch für Bayern mit sich bringt“, sagte Ludwig Hartmann, Mitglied im Wirtschaftsausschuss und in der Fraktion federführend für die Bundeswehrreform zuständig.

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Bayern braucht eine neue Tariftreue-Regelung

Diese Woche wurde der grüne Gesetzentwurf für ein Bayerisches Tariftreue- und Vergabegesetz in Zweiter Lesung im Landtag behandelt. Mit dem Gesetz soll für die Sicherung von Tariftreue, Sozialstandards und Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge in Bayern gesorgt werden.

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Finanzmarkt muss radikal reguliert werden

Die Grünen im Bayerischen Landtag fordern in einem aktuellen Dringlichkeitsantrag zum Plenum eine radikale Regulierung des Finanzmarktes. „Bei der aktuellen Krise handelt es sich mitnichten nur um eine Euro-Krise, sondern um eine Verschuldungs-Krise und Finanzmarkt-Krise“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Martin Runge.

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Ihr Kontakt

Dr. Martin Runge
Fraktionsvorsitzender, wirtschaftspolitischer Sprecher
Tel: 089/4126-2753
Fax: 089/4126-1494
Email.: martin [dot] runge [at] gruene-fraktion-bayern [dot] de (Dr. Martin Runge)
Maria Scharfenberg
Arbeitsmarktpolitische Sprecherin
Tel: 089/4126-2335
Fax: 089/4126-1335
Email.: maria [dot] scharfenberg [at] gruene-fraktion-bayern [dot] de (Maria Scharfenberg)

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