Luftverkehrskonzept gefordert

München, Nürnberg, Hof-Plauen,... Bayern braucht endlich ein schlüssiges Luftverkehrskonzept, das vorhandene Kapazitäten bessern nutzt, Fehlinvestitionen vermeidet und darüber hinaus auch dem Lärm- und Klimaschutz Rechnung trägt.

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Flughafen MUC/Passagierbereich mit Vorfeldern. Quelle: FMG / Dr. Werner Hennies

3. Startbahn – überflüssig und an den BürgerInnen vorbei

 „Wider besseres Wissen hat die Regierung von Oberbayern ein ein Milliarden Euro teures Projekt gebilligt, für das es keinerlei Bedarf gibt und das den Menschen im Flughafenumland weitere massive Nachteile bringen wird“ – Christian Magerl, MdL aus Freising
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Aufkleber "Keine 3. Startbahn!"

Länderfinanzausgleich

Bei einem Treffen der Grünen Südschiene sprachen sich die Fraktionsvorstände von Bayern und Baden-Württemberg gegen eine Klage beim Länderfinanzausgleich aus. Die Grünen wollen mit Sachlichkeit und konkreten Vorschlägen für ein neues System nach 2019 werben. Mehr

Handeln gegen Rechtsextremismus

Wir setzen uns ein gegen faschistisches und rassistisches Gedankengut. Welche Strategien, Initiativen, Programme und Anlaufstellen es in Bayern gibt, zeigt unsere neue Broschüre Handeln gegen Rechtsextremismus 

Mehr zum Thema Rechtsextremismus

Handeln gegen Rechtsextremismus

Winterklausur in Günzburg

Vom 16. bis 18. Januar fand in Günzburg die Winterklausur der Fraktion statt. Dabei ließ sich die Fraktion auch von Grünen Regierungen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg inspirieren. 

Alle Infos von der Klausur haben wir auf einer Übersichtsseite zusammengefasst

25 Grüne Jahre für Bayern

Im Oktober 2011 feierten wir 25 grüne Jahre für Bayern, denn am 22.10.1986 wir erstmals mit Sonnenblumen und Sambatrommeln in den Bayerischen Landtag ein. Am Donnerstag, 27.10.2011 fand die Jubiläumsfeier im Maximilianeum, München statt. Wir sagen allen Beitragenden und Gästen ein herzliches Dankeschön!
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Aufklärung über Vorgänge bei Müller-Brot

Nach dem Bekanntwerden immer weiterer Vorwürfe gegen die Großbäckerei Müller Brot haben die Landtagsgrünen dringend Aufklärung eingefordert. „Das Umweltministerium muss dem Landtag umgehend Bericht erstatten,“ sagte der Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt und Gesundheit, Christian Magerl. „Wie erst jetzt scheibchenweise an die Öffentlichkeit dringt, haben die örtlichen Kontrollbehörden, aber auch das Landesamt bis hin zur Staatsanwaltschaft Müller-Brot seit Jahren wegen massiver Hygieneverstöße im Visier“, so Christian Magerl.

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Kehrtwende in der Energiepolitik

Die Grünen im Bayerischen Landtag werfen Wirtschaftsminister Zeil vor, an den Grundpfeilern der Energiewende zu rütteln. „Minister Zeil will im Grunde die zentralen Elemente des Erneuerbaren Energien Gesetzes abschaffen“, erklärt der energiepolitische Sprecher Ludwig Hartmann. So trete Zeil dafür ein, dass die Einspeisevergütung und der Einspeisevorrang für Erneuerbare Energien abgeschafft werden, damit der Betrieb von Erdgaskraftwerken wirtschaftlicher werde. Konkret fordere er, Windenergie in Spitzenzeiten zu drosseln, damit Erdgaskraftwerke laufen können. „Offensichtlich ist Minister Zeil die Planung der Bundesnetzagentur entgangen, wonach der von Bayern propagierte Zubau von Erdgaskraftwerken als unrealistisch betrachtet wird.“

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Demographiestudie: Gesundheitsversorgung der Zukunft

Der demografische Wandel hat schon längst begonnen. Zwar gibt es regional große Unterschiede zwischen Boomregionen und Regionen mit Bevölkerungsschwund, aber selbst in den Boomregionen, in denen die Bevölkerungszahl zunehmen wird, wird sich die Altersstruktur erheblich nach oben verschieben. Auf die Gesundheits- und Pflegeversorgung kommen so in den nächsten Jahren große Veränderungen zu. Die Aufgabe der Politik ist es, den demografischen Wandel aktiv zu gestalten. Dazu müssen jetzt wirksame Strukturmaßnahmen angestoßen und die Weichen für die Zukunft gestellt werden. Die Landtagsgrünen haben darum bei Prof. Koppers, Direktor des Instituts für Angewandte Geoinformatik und Raumanalysen e.V. (AGIRA), eine Studie in Auftrag gegeben, die sich mit Bedarfsentwicklung und Gestaltung der Gesundheits- und Pflegeversorgung in den Kommunen beschäftigt.

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Grünes Fachgespräch zu Spielhallen: Sucht, Kriminalität, Prävention

Die bayerische Staatsregierung unternimmt weiterhin nichts gegen die zunehmende Spielhallenflut. Ein in den Medien angekündigter Gesetzentwurf der Staatsregierung ist nach wie vor nicht greifbar, während die Kommunen zunehmend durch die steigende Zahl von Spielhallen belastet werden. Spielhallen und Geldwäsche sind auch ein Thema für die Polizei. In einem Fachgespräch gehen wir dem Thema Kriminalität im Umfeld von Spielhallen und Spielsucht nach.

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Grüne kämpfen für eine Vertretung von MigrantInnen im Landesbeirats für Erwachsenenbildung

Im März 2011 forderte die Grüne Fraktion die Staatsregierung mit einem Gesetzentwurf auf, den Landesbeirat für Erwachsenenbildung künftig durch eine Vertretung der Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte Bayerns (AGABY) zu ergänzen. „Damit sollen die vielfältigen Interessen von Migrantinnen und Migranten besser repräsentiert werden, zumal dem Bildungsbereich für die Integration von Migrantinnen und Migranten eine zentralen Rolle zukommt“, so die Bildungsexpertin Simone Tolle. Die Koalitionsparteien sprachen sich zunächst gegen diese Forderung aus, weil AGABY nicht hinreichend organisiert sei.

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GBW-Dringlichkeitsantrag im Plenum: Verantwortung übernehmen, Transparenz herstellen

Die Grünen im Bayerischen Landtag forderten in der heutigen Plenarsitzung die Staatsregierung mit einem Dringlichkeitsantrag (Drs. 16/11138) auf, den Landtag mündlich und schriftlich über die genauen Modalitäten des angestrebten Verkaufs der GBW-Anteile zu informieren. „Finanzminister Söder soll schriftlich berichten, warum aus Sicht der Staatsregierung eine Übernahme der Anteile durch den Freistaat ausgeschlossen sein soll“, erklärt die kommunal- und wohnungspolitische Sprecherin Christine Kamm.

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Nachtragshaushalt 2012: Umschichten auf Grün

Die Landtagsgrünen haben Finanzminister Söder bei der Ersten Lesung zum Nachtragshaushalt 2012 vorgeworfen, mit der Ankündigung eines kompletten Schuldenabbaus bis 2030 unseriöse Schaufensterpolitik zu betreiben: „Unter dieser schwarz-gelben Regierung wurden die Staatsschulden in die Höhe getrieben und der Ministerpräsident selbst ist bislang am allermeisten dadurch aufgefallen, dass er mit Spendierhosen durch die Lande zieht“, sagt die haushaltspolitische Sprecherin Claudia Stamm. Anstatt PR-Gags für den bevorstehenden Wahlkampf auszuhecken, sei es dringend geboten, den Staatshaushalt wetterfest zu machen.

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Suizid in GU Würzburg: Grüne fordern Aufklärung

Die Grünen im Bayerischen Landtag fordern Aufklärung über die Versorgung und Behandlung des Iraners, der sich kürzlich in der Gemeinschaftsunterkunft in Würzburg das Leben genommen hat. „Wie konnte es sein, dass mehrere Alarmzeichen offenbar nicht erkannt wurden?“, fragt die asylpolitische Sprecherin Renate Ackermann. So seien wohl bereits in der Erstaufnahme in Zirndorf ein problematischer Gesundheitszustand beim iranischen Asylbewerber festgestellt worden.

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Neonazi-Morde in Bayern – Informationssperre der Staatsregierung in der Kritik

Die rechtsextreme Terrorgruppe NSU hat 13 Jahre lang in der gesamten Bundesrepublik Anschläge verübt und zehn Menschen ermordet. Allein in Bayern haben 5 Opfer mit Migrationshintergrund den Tod gefunden. Bereits am 30. November 2011 hat der Innenausschuss des Bayerischen Landtags auf Antrag der Grünen einstimmig beschlossen, dass die Staatsregierung unverzüglich über etwaige Versäumnisse der Ermittlungsbehörden und insbesondere über Verbindungen der NSU zu bayerischen Neonazis berichten muss.

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Holocaust-Gedenktag: Grüne Fraktion in Weiden und Flossenbürg

Beklemmend und beeindruckend zugleich war für die Grünen Landtagsabgeordneten der Besuch der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg am Holocaust-Gedenktag. „Mit dem Besuch der Gedenkstätte Flossenbürg wollen wir die Bedeutung der Erinnerungsarbeit herausstellen und gleichzeitig die Arbeit anerkennen, die in Flossenbürg geleistet wird“, erklärt Sepp Dürr, Sprecher für Strategien gegen Rechtsextremismus im Anschluss an die zentrale Gedenkveranstaltung des Landtags im Elly-Heuss-Gymnasium in Weiden.

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Bayern braucht ein Luftverkehrskonzept

Während am Flughafen München gegen den Widerstand der Anwohner eine weitere Startbahn durchgedrückt werden soll, kämpft der zweite bayerische Verkehrsflughafen Nürnberg mit Einbrüchen bei den Passagierzahlen und muss vom Freistaat mit millionenschweren Finanzspritzen gestützt werden. Faktisch gescheitert ist darüber hinaus die Illusion, durch massive Subventionen für die Regionallinie Hof – Frankfurt Strukturpolitik durch Luftverkehr zu betreiben. Bayern braucht endlich ein schlüssiges Luftverkehrskonzept, das vorhandene Kapazitäten bessern nutzt, Fehlinvestitionen vermeidet und darüber hinaus auch dem Lärm- und Klimaschutz Rechnung trägt. 

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Grüne bei Landesbischof: Einigkeit bei ökologischem Wirtschaftsumbau und Kampf gegen Rechtsextremismus

Die Grünen im Bayerischen Landtag sind gestern zu einer ersten Begegnung mit dem Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Heinrich Bedford-Strohm, ins Münchner Landeskirchenamt gekommen. Themen des Treffens mit der Fraktionsvorsitzenden Margarete Bause und Ulrike Gote, Mitglied des Fraktionsvorstands und religionspolitische Sprecherin, waren die Energiewende, Fragen des ökologischen Umbaus der Wirtschaft und der Kampf gegen Rechtsradikalismus. Bei allen Inhalten herrschte eine große Übereinstimmung.

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Dürers Selbstbildnis nach Nürnberg

Die Grünen im Bayerischen Landtag fordern die Staatsregierung auf, sich über ihre Vertreter im Stiftungsrat der Wittelsbacher Landesstiftung für Kunst und Wissenschaft dafür einzusetzen, dass Albrecht Dürers „Selbstbildnis im Pelzrock“ als Leihgabe in das Germanischen Nationalmuseum Nürnberg kommt. „Falls eine befristete Ausleihe für gut drei Monate aus konservatorischen Gründen nicht verantwortet werden kann, soll die Staatsregierung prüfen lassen, ob das Bild nicht dauerhaft an das Germanische Nationalmuseum Nürnberg ausgeliehen werden kann“, erklärt der kulturpolitische Sprecher Sepp Dürr.

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Freistaat muss versteckte Verschuldung abbauen

Im Vorfeld der parlamentarischen Beratungen zum Nachtragshaushalt 2012 haben die Landtagsgrünen Ministerpräsident Seehofer und Finanzminister Söder aufgefordert, mit dem Schuldenabbau ernst zu machen und den Blick auf die versteckten Schulden im aktuellen Haushaltsentwurf gelenkt: „Es ist völlig unseriös, über einen Schuldenabbauplan bis 2030 zu schwadronieren, wenn es der Staatsregierung nicht einmal gelingt, die hohe versteckte Verschuldung im vorliegenden Haushalt in Angriff zu nehmen“, sagte die haushaltspolitische Sprecherin Claudia Stamm.

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Syrische Flüchtlinge: Keine Abschiebung!

Die Grünen im Bayerischen Landtag fordern Ministerpräsident Seehofer auf, persönlich zu intervenieren, dass die vier syrischen Flüchtlinge, die morgen von Bayern nach Ungarn abgeschoben werden sollen, in Deutschland bleiben dürfen und den Schutz der Genfer Flüchtlingskonvention erhalten . Die syrischen Flüchtlinge sind seit knapp zwei Monaten in Abschiebehaft im Münchner Gefängnis Stadelheim. „Die Missstände bei der Unterbringung von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern in Ungarn sind groß“, erklärt die Fraktionsvorsitzende Margarete Bause.

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Bild der Woche

Beklemmend und beeindruckend zugleich war für die Grünen Landtagsabgeordneten der Besuch der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg am Holocaust-Gedenktag. „Mit dem Besuch der Gedenkstätte Flossenbürg wollen wir die Bedeutung der Erinnerungsarbeit herausstellen und gleichzeitig die Arbeit anerkennen, die in Flossenbürg geleistet wird“, erklärt Sepp Dürr, Sprecher für Strategien gegen Rechtsextremismus. Für die grüne Landtagsfraktion haben aktuelle Fragen der Erinnerungsarbeit hohe Priorität. Deshalb hat sie in der aktuellen Legislaturperiode bereits verschiedene Dokumentationen und Gedenkstätten besucht und viele parlamentarische Initiativen eingebracht. Sepp Dürr: „Zu den großen Herausforderungen der Erinnerungskultur gehört die Frage, wie Gedenkstätten in Zukunft ohne Zeitzeugen als Erinnerungsorte funktionieren können.“ Die Gedenkstätten, die mehr und mehr einen musealen Charakter erhalten, bräuchten Strategien, wie die jüngeren Generationen für die Verbrechen der NS-Zeit sensibilisiert werden könnten. Mehr zum Thema Rechtsextremismus

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