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Nicht mit der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger spielen

Rosi Steinberger fordert, auch Lebensmittel auf PFOAs zu untersuchen

Unser Trinkwasser gilt als das am besten kontrollierte Lebensmittel. Nun ist in Altötting geschehen, was Bayerische Behörden kategorisch ausschließen: Das örtliche Trinkwasser war über Jahre mit der Chemikalie PFOA verunreinigt und findet sich in Blut- und Urinproben wieder. Die verbraucherschutzpolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Rosi Steinberger fordert nun eine Untersuchung, ob es noch weiteres Gefährdungspotenzial gibt: „Es kann nicht angehen, dass Vorsorge nicht ernst genommen wird und wir immer nur reagieren, wenn das Gift in den Trinkwasserbrunnen geraten ist.“

Bereits 2008 hat das Bundesinstitut für Risikobewertung verschiedene Lebensmittel auf Perfluorierte Tenside hin untersucht und empfohlen, das Vorkommen von PFOA in Lebensmitteln weiter zu untersuchen.

Die Landtags-Grünen gehen deshalb mit ihrem Antrag weiter und fordern, ein Untersuchungsprogramm zu Perfluoroctansäure (PFOA) in Lebensmitteln aufzulegen. Untersucht werden sollen Süßwasserfische, Eier, Wildfleisch, Gemüse und Obst. Dabei ist insbesondere der Umgriff des Chemieparks Gendorf zu berücksichtigen. „Wir müssen sicherstellen, dass unsere Lebensmittel zum Verzehr geeignet sind und von ihnen keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen ausgehen. Die CSU-Regierung darf das nicht auf die leichte Schulter nehmen und muss Sofortmaßnahmen ergreifen", so Rosi Steinberger.