Bahn

Seehofer verschließt in Sachen 2. S-Bahn-Stammstrecke die Augen vor der Realität

"Schon viel zu lange blockiert die Debatte um den nicht finanzierbaren zweiten S-Bahn-Tunnel jegliche verkehrliche Verbesserung im Münchener S-Bahn-System", so kommentiert unser Sprecher für Mobilität, Markus Ganserer, die jüngsten Berichte über weitere Kostensteigerungen beim geplanten Bau der 2. S-Bahn-Stammstrecke in München.


Dabei ist es offensichtlich, dass Horst Seehofer das Gleiche Schicksal ereilen wird, wie sein Vorgänger: Schon der frühere CSU-Ministerpräsident Beckstein musste sich vom Transrapid verabschieden, nachdem das Prestigeprojekt die Kostenschallmauer von drei Milliarden Euro durchbrochen hatte.

Zumal über dem Projekt nach wie vor das Damoklesschwert des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes hängt. Da es alles andere als sicher ist, dass der Bund dieses weiterführen wird, droht dem Freistaat ein finanzielles Risiko in unbekannter Höhe. Horst Seehofer sollte sich lieber heute als morgen eingestehen, dass dieses Projekt nicht finanzierbar ist und endlich den Weg frei machen für Alternativplanungen."

ul