Flugverkehr und Dritte Startbahn

Ohne echten Bedarf und gegen die Menschen im Erdinger Moos gibt es keine dritte Startbahn!

Dr. Christian Magerl kritisiert zügellosen Flughafen-Lobbyismus des CSU-Innenministers Herrmann.  Die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts, eine Revision zum Flughafenurteil des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs nicht zuzulassen, kommentiert unser umweltpolitischer Sprecher: "Auch nach diesem Gerichtsentscheid werden keine Baumaschinen im Erdinger Moos anrücken. Seit dem Jahr 2008 befindet sich der Flughafen München in einem beispiellosen Sinkflug, was die Zahl der Flugbewegungen angeht.

Egal, wie laut FMG-Chef Kerkloh und Konsorten die Werbetrommel rühren: Es gibt objektiv keinen Bedarf für eine dritte Start- und Landebahn und es gibt nach wie vor die eindeutige Entscheidung der Münchnerinnen und Münchner gegen einen Flughafenausbau."

Christian Magerl: "Gerade weil die führenden politischen Kräfte in der Stadt unmissverständlich erklärt haben, dass sie sich an den Bürgerentscheid gebunden fühlen, ist die Urteils-Kommentierung des bayerischen CSU-Innenministers Herrmann nur schwer erträglich. Hier spielt sich ein Staatsminister als zügelloser Flughafen-Lobbyist auf, statt sich an den Wünschen der Bürgerinnen und Bürger zu orientieren.

Seinen angeblich klaren Fahrplan kann sich Herrmann jetzt schon abschminken – ohne echten Bedarf und gegen die Menschen im Erdinger Moos wird es keine dritte Startbahn geben!"

hla