Flugverkehr und Dritte Startbahn

Hinterzimmer-Politik beim Flughafen München beenden!

Christian Magerl: Geheime Verträge und Absprachen müssen jetzt auf den Tisch. Zorniger Kommentar des Vorsitzenden des Umweltausschusses und unseres umweltpolitischen Sprechers zu den jüngsten Volten um den Münchner Flughafen: "Wann immer wir nach Plänen zur Umwandlung der FMG in eine Aktiengesellschaft gefragt haben, wurden diese durch die CSU-Regierung negiert", erinnert Christian Magerl, "jetzt tritt zutage, dass wir belogen und getäuscht wurden."


Die Landtags-Grünen kritisieren die "Hinterzimmer-Politik" und das "Allmachts-Gebaren" der CSU, die nach Medien-Informationen eben doch schon länger und im Geheimen an einer Umwandlung der Flughafengesellschaft in eine AG bastelt. "Diesen Vertrauensbruch werden wir in dieser Woche im Plenum thematisieren", kündigt Christian Magerl einen Dringlichkeitsantrag seiner Fraktion an.

Hochgradig verärgert ist Christian Magerl sowohl über die CSU-Regierung, als auch über Flughafenchef Kerkloh. Beide hatten eine unlängst veröffentlichte Ausschreibung, in der am Rande von den Umwandlungsplänen die Rede war, als irreführend bezeichnet und sich von eben diesen Plänen distanziert. "Die Worte des Flughafenchefs sind keinen Pfifferling wert", so Christian Magerl auch unter Verweis auf die offensichtlich bewusst irreführende Aussage von Staatssekretär Johannes Hintersberger in der Plenarsitzung vom 3. März 2015: "Meine Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, Entscheidungen der Gesellschafterversammlung zu Umwandlung und Börsengang stehen derzeit nicht an."

hla