Mobilität und Straße

Keine Straßenneubau- und -ausbauorgien mehr!

Stattdessen: höchste Priorität für Unterhalt sowie die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene! Zu Innenminister Herrmanns Verkehrskonferenz erklärt unser Sprecher für Mobilität, Markus Ganserer: "Die von der Bundesregierung geplante Aufstockung der Mittel für die Verkehrsinfrastruktur um fünf Milliarden Euro für den Zeitraum der gesamten Legislaturperiode sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Außerdem reichen sie bei Weitem nicht aus, um den Sanierungsstau bei der bestehenden Infrastruktur aufzulösen.

Wir müssen uns von den Straßenneubau- und -ausbauorgien verabschieden und dem Unterhalt höchste Priorität einräumen.
Außerdem vermissen wir konkrete Aussagen zur Verkehrsverlagerung. Wie will man mit dem Zustand umgehen, dass die rechte Spur unserer Autobahnen fast gänzlich für LKWs reserviert ist? Erhebliche Anteile des Güterverkehrs Richtung Osteuropa könnten von der Straße auf die Schiene verlagert werden. Dafür bräuchte man aber endlich konkrete Zeitpläne für die Elektrifizierung der Schienenstrecken Regensburg – Hof und vor allem Nürnberg – Marktredwitz – Hof und weiter bis zur Grenze nach Tschechien.“

lm