Landwirtschaft und Ernährung

Unser Ziel ist ein bewusster und wertschätzender Umgang mit Lebensmitteln aus regionaler und ökologischer Landwirtschaft.

Im Ökolandbau liegt die Zukunft. Das sehen auch die Bürger*innen so, wie das Volksbegehren „Artenvielfalt - rettet die Bienen!“ aus dem Jahr 2019 zeigt. Seitdem sind in Bayern 30% Ökolandbau bis zum Jahr 2030 Gesetz – und die Staatsregierung zur Einhaltung dieses Ziels verpflichtet. Die Nachfrage nach Produkten aus ökologischem, heimischem Anbau steigt seit Jahren kontinuierlich. Und dass diese Produkte und ihre Produktion nicht nur gut für Umwelt und Konsument*innen, sondern auch krisensicher sind, haben die Erfahrungen gezeigt. Gleichzeitig wenden sich die Verbraucher*innen - auch aufgrund von Lebensmittelskandalen (z.B. Bayern-Ei) - von massenhafter, industrieller Nahrungsmittelproduktion ab (siehe auch das Thema Verbraucherschutz).
Wir Grüne bekennen uns zur heimischen Landwirtschaft und stehen für eine Agrarpolitik, die die bayerischen Betriebe stärkt und krisensicher aufstellt und die Ökologisierung der gesamten Landwirtschaft vorantreibt. Denn Landwirtschaft und Umweltschutz können nicht mehr ohne einander gedacht und betrieben werden. Unsere Gesellschaft braucht beides: eine funktionierende Landwirtschaft, die die Menschen mit guten Lebensmitteln versorgt und den heimischen Bäuerinnen und Bauern ihre Existenz sichert.
Und eine intakte Umwelt, sauberes Wasser und die Vielfalt der Arten..


  • Vorschlag: Freitag, 8.5.20: Hans Urban fordert in einem offenen Brief an den für das Grenzregime zuständigen CSU-Bundesinnenminister Horst Seehofer und die bayerischen CSU-Minister Michaela Kaniber (Forst) und Joachim Herrmann (Innen) ein Ende der Grenzschließungen und -kontrollen in der jetzigen Form und eine vereinfachte Ausfuhr für bayerisches und deutsches Holz in die Nachbarländer.
    Übernahme: Mittwoch, 13.5.20: Die SZ berichtet, dass im Allgäu und in Niederbayern Land-und Forstwirte seit Mittwoch an zusätzlichen Stellen die Grenze nach Österreich passieren. Darauf habe man sich mit den österreichischen Behörden geeinigt, teilte die Bundespolizei mit. Benötigt werde eine «Bescheinigung für den Grenzübertritt», die bei der Bundespolizei Kempten oder Passau beantragt werden kann.

    Hier zum Artikel der SZ
     

  • Vorschlag: Freitag, 3.4.20: Gisela Sengl fordert in einem offenen Brief an das Landwirtschaftsministerium eine bessere Unterstützung für selbstproduzierende Gärtnereien während der anhaltenden Corona-Krise. Gärtnereien und Gartenbaubetriebe leisten einen wichtigen Beitrag in der Lebensmittelversorgung. Unter Beachtung der Sicherheits- und Hygieneregeln muss die Öffnung der Ladengeschäfte vollumfänglich erlaubt sein.
    Übernahme: Montag, 20.4.20: Regierungserklärung des Ministerpräsidenten Söder: Gärtnereien dürfen wieder verkaufen. Mehr erfahren