Bayern-Ei = Salmonellen = Freistaat Bayern?

Rosi Steinberger fordert sofortige Schließung des Bayern-Ei Betriebs in Aiterhofen. Wir dringen weiter auf sofortige Schließung des Bayern-Ei Betriebs in Aiterhofen. "98 Prozent der deutschen Legehennenbetriebe haben keine Probleme mit Salmonellen", erklärt die verbraucherschutzpolitische Sprecherin Rosi Steinberger. "Nur ein Betrieb bekommt es einfach nicht in den Griff."

31. Juli 2015


Die amtlichen Kontrollen hatten seit 2014 in den Bayern-Ei-Betrieben in Aiterhofen viermal und in Ettling/Wallersdorf zehnmal Salmonellen gefunden. „Da die Eigenkontrollen nie Salmonellen gefunden haben, ist davon auszugehen, dass die Eigenkontrolle nicht funktioniert“, so Rosi Steinberger. „Und auch Verbraucherschutzministerin Scharf wirkt beim Thema Kontrollen unfähig und inkompetent.“

Die Landtags-Grünen fordern eine sofortige Schließung, bevor noch mehr Salmonellenerkrankungen mit den Namen Bayern-Ei in Verbindung gebracht werden würden. „Jede Qualitätsoffensive ist für den Eimer, wenn die Marke Bayern im Ausland mit Krankheiten assoziiert wird. Eine furchtbarere Marketing-Kampagne für den Namen Bayern bei Lebensmitteln ist schlecht vorstellbar.