Agrar- und Forstwirtschaft

Weniger Ackergifte auf staatlichen Anbauflächen!

Gisela Sengl will die giftfreie Landwirtschaft in Bayern voranbringen und fordert die CSU-Regierung auf, deutlich weniger Ackergifte auf staatlichen Flächen einzusetzen.

Wir Landtags-Grüne treiben in der ersten Plenarsitzung nach der Sommerpause die Umsetzung unserer Beschlüsse aus der Herbstklausur voran. In unserem Dringlichkeitsantrag „Giftfreie Landwirtschaft in Bayern voranbringen“ fordern wir die CSU-Regierung auf, deutlich weniger Ackergifte auf staatlichen Flächen einzusetzen und auf die besonders problematischen Pestizide Glyphosat, Glufosinat und Neonicotinoide zu verzichten. Zudem soll die Agrarforschung und -beratung stärker auf den Ökolandbau ausgerichtet werden.

„Wir erleben ein dramatisches Artensterben, insbesondere bei bodenbrütenden Vögeln“, so unsere agrarpolitische Sprecherin Gisela Sengl. „Ursache ist die intensive Landwirtschaft mit ihrem stetig steigenden Einsatz von Ackergiften.“ Wo der Freistaat direkt Einfluss habe – also auf staatlichen Flächen – müsse er deshalb im Sinne der Artenvielfalt handeln. „“Mechanische Bodenbearbeitung und stabile Fruchtfolgesysteme sind Alternativen zum Gifteinsatz, die gute Ernten ermöglichen und die Umwelt entlasten“, so Gisela Sengl.