Wirtschaft und Arbeit

LEP: Versiegelung und Zersiedelung zerstören unsere Heimat

<p><strong>Martin Stümpfig: Lockerung des Anbindegebots wäre eine umweltpolitische Sünde. </strong>Heftige Kritik an den Reformvorschlägen von Minister Söder für das bayerische Landesentwicklungsprogramm (LEP). "Der drohende Flächenfraß wäre eine umweltpolitische Sünde“, unterstreicht unser Sprecher für Landesentwicklung.</p>

15. April 2015

Mit jedem zusätzlichen Gewerbegebiet in Autobahnnähe würde zudem der Flächenwettbewerb in Bayern verschärft. Martin Stümpfig verweist in diesem Zusammenhang auf die Zahlen der jüngst vorgestellten McKinsey-Studie „Bayern 2025“. Demnach sind deutschlandweit die Pachtpreise für landwirtschaftliche Flächen seit 1970 um 190 Prozent gestiegen.

„Flächenfraß ist ein auch von der Wirtschaft identifiziertes Problem“, so Martin Stümpfig, „mit Logistikzentren und Konsumtempeln auf der Grünen Wiese machen einige Wenige vielleicht schnelles Geld, der ländliche Raum lässt sich so aber nicht nachhaltig entwickeln.“ Die Landtags-Grünen fordern stattdessen eine klare Steuerung durch das Landesentwicklungsprogramm mit wirksamen Konzepten zur Nutzung innerörtlicher Brachflächen und der Entwicklung lebendiger ländlicher Gemeinden.

hla