Kultur und Heimat

Fall Gurlitt: Bilder müssen schnell identifiziert werden

Sepp Dürr: Internationale Reputation durch entschlossenes Handeln wieder herstellen. Zum Schwabinger Kunstfund erklärt der kulturpolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Dr. Sepp Dürr:

„Wir begrüßen die Selbstkritik von Minister Bausback und die Bereitschaft, die 970 Kunstgegenstände aus der Sammlung Gurlitt, für die laut Antwort auf meine jüngst gestellte, umfassende Anfrage kein Herkunftsnachweis existiert, online zu stellen. Hier müssen sofort Nägel mit Köpfen gemacht werden. Auch indem jetzt entsprechendes Fachpersonal nicht nur angekündigt, sondern entsprechend beschäftigt wird, um die Bilder schnellstmöglich zu identifizieren. Für den Staatshaushalt spielt es keine Rolle, ob das Geld für eine Person ausgegeben wird, die jahrelang an dem Thema arbeitet, oder für einige Sachverständige, die in kürzester Zeit die Erben zu ihrem Recht kommen lassen. Das ist jetzt wichtig, um unsere internationale Reputation wieder herzustellen.“

Gurlitt