Justiz

Fall Haderthauer: Genug ist genug

"Für Seehofer muss das der Tropfen sein, der das Fass zum Überlaufen bringt": das sagt unsere medienpolitische Sprecherin und Landtagsvizepräsidentin, Ulrike Gote, zu den neusten Recherchen des BR-Magazins Kontrovers in der Modellauto-Affäre rund um die Firma „Sapor Modelltechnik".


"Frau Haderthauer muss von den Zuständen im BKH Ansbach, dem Selbstmord-Versuch, den Beschwerden und Sicherheitsbedenken des Personals und den Beratungen im Bezirkstag gewusst haben", ist Ulrike Gote überzeugt. "Seit mehr als einem Jahr versuchen wir aufzuklären, wie es im Sapor-Komplex um den Sicherheitsaspekt bestellt war und wurden damit abgespeist, dass angeblich keine Dokumentation aus der Zeit in Ansbach mehr vorliegt. Eindeutig wurde hier das Parlament getäuscht. Als Mitgesellschafterin der Firma Sapor Modelltechnik hätte Frau Haderthauer Verantwortung übernehmen müssen. Wer so etwas zulässt und mitträgt, hätte eigentlich niemals Ministerin werden dürfen. Ministerpräsident Seehofer muss jetzt endlich handeln und ihr den Stuhl vor die Tür setzen. Genug ist genug. Spätestens jetzt ist für jeden und jede offensichtlich, dass sie als Ministerin moralisch ungeeignet war und ist."

lmo