Energie

Sinkender Börsenstrompreis kompensiert Anstieg der EEG-Umlage

Martin Stümpfig: Stromversorger müssen Einkaufsvorteile weiter geben!  Den angekündigten Anstieg der EEG-Umlage kommentiert unser energiepolitischer Sprecher: "Wenn aufgrund der erfolgreichen Energiewende der Börsenstrompreis um 0,3 Cent pro Kilowattstunde sinkt* und die EEG-Umlage um 0,18 Cent steigt, kann es für die Verbraucherpreise nur eine Konsequenz geben: Die Stromversorger müssen den Strompreis senken."

Stümpfig: "Es ist die Aufgabe der im Wirtschaftsministerium angesiedelten Landeskartellbehörde, im Rahmen der Preisaufsicht darauf zu achten, dass die steigende EEG-Umlage nicht als Vorwand für Tariferhöhungen missbraucht wird."


* Nach Berechnungen der Berliner Agora Energiewende ist der Börsenstrompreis in den letzten zwölf Monaten um 0,3 Cent/kWh gefallen. So liegt an diesem Mittwoch beispielsweise der Preis für die Stromlieferung im kommenden Jahr an der Leipziger Strombörse EEX unter 2,9 Cent/kWh.

hla