Beschäftigungssituation an Hochschulen: Zaghafter Schritt in die richtige Richtung

<p><strong>Aber: Wichtige Fragen bleiben ungeklärt, moniert Verena Osgyan.</strong> Wir begrüßen den ersten zaghaften Schritt zur Verbesserung der Beschäftigungssituation an Bayerns Hochschulen. "Das Ausmaß der Befristungen haben wir immer wieder parlamentarisch zum Thema gemacht", erklärt unsere hochschulpolitische Sprecherin und verweist auf <a href="/fileadmin/bayern/user_upload/ContentFiles/15-03-19_anfrage_befristet_beschaeftigte_an_bayerischen_hochschulen.pdf">eine grüne Anfrage</a>, nach der 70,4 Prozent des wissenschaftlichen Personals befristet beschäftigt sei.

19. März 2015

"An den Unis sind es sogar 77,6 Prozent – zum Teil mit Vertragslaufzeiten von unter einem Jahr. Noch vor kurzem hat die CSU-Regierung diese Problematik verharmlost. Aber es ist höchste Zeit, dass hier gehandelt wird."

Einige wichtige Fragen bleiben aber leider ungeklärt. „Wie verbindlich ist die Vereinbarung für die Hochschulen? Was ist mit der prekären Beschäftigungssituation von Lehrbeauftragten? Und werden die Hochschulen künftig finanziell endlich besser ausgestattet?", so Verena Osgyan. „Wir werden die Umsetzung der Vereinbarung genau beobachten und fordern die CSU-Regierung zudem auf, sich auf Bundesebene für eine Überarbeitung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes einzusetzen.“


lmo