Bildung und Wissenschaft

Handynutzung statt Handyverbot an Schulen

Das Thema Handynutzung muss in die Schulwelt miteinbezogen werden. Es braucht schuleigene Regelungen für die Nutzung im Klassenzimmer, aber auch im Pausenhof. Wir haben mit unserem Gesetzentwurf eine wertvolle Debatte angestoßen.

Das Thema Handynutzung muss in die Schulwelt miteinbezogen werden. Es braucht schuleigene Regelungen für die Nutzung im Klassenzimmer, aber auch im Pausenhof, denn dort hört die pädagogische Verantwortung nicht auf. Um das zu erreichen, haben wir einen Gesetzentwurf eingereicht und eine wertvolle Debatte angestoßen.

Warum braucht es schulinterne Regelungen, statt einer Regelung von oben, wie sie heute im Gesetz steht?
Erstens ist die Nutzung sehr unterschiedlich, an den einzelnen Schulen, Schularten und für die entsprechenden Altersstufen. Zweitens müssen alle Beteiligten des Schulforums miteinbezogen werden, damit letztendlich die Regelung auch von allen getragen wird. Mittlerweile hat das Kultusministerium unter Minister Sibler das „Generalverbot“ der Handynutzung an Schulen aufgegeben. Schon unter dem Ex-Kultusminister Spaenle wurde ein Runder Tisch einberufen. Kultusminister Sibler spricht nun von einem Schulversuch, der genau unsere Idee umsetzt.

Unser Bildungsexperte Thomas Gehring sagt dazu: „Wann immer ich gehört habe, dass es einen Runden Tisch im Kultusministerium gibt, so hat das geheißen, dass die alte Regelungen fallen, das ist nun auch beim Thema „Handyverbot“ der Fall.“ Wir sind überzeugt davon, dass die moderne Schulfamilie zu guten Regelungen finden wird."