Bildung und Wissenschaft

Beurteilungen von Lehrerinnen und Lehrern neu ausrichten

Teilzeitkräfte an Schulen kommen bei der dienstlichen Beurteilung ihrer Arbeit oft schlechter weg als Vollzeitkräfte. Ebenso problematisch ist, dass Frauen in der Regel schlechter beurteilt werden als Männer.

Neue Statistiken, die die Staatsregierung im Ausschuss für Fragen des öffentlichen Dienstes vorlegte, konnten dies nicht völlig entkräften. Ursache ist, dass Teilzeitkräfte oft gar nicht die Möglichkeit haben, sich über den Unterricht hinaus an ihrer Schule zu engagieren. Dies ist aber ein wichtiges Kriterium bei der Beurteilung. Teilzeit wird so zur Karrierebremse.


Thomas Gehring, bildungspolitischer Sprecher der Landtags-Grünen, stellte das derzeitige Beurteilungssystem grundsätzlich in Frage. Über die Qualität des Unterrichts sagt die Beurteilung der Lehrerinnen und Lehrer ohnehin wenig aus. Er forderte eine Evaluation des Unterrichts.