Wie homophob sind wir? Fachgespräch zum Tag gegen Homophobie

16. Mai 2014
12:30 Uhr - 15:00 Uhr

Lesbisch oder schwul sein – bei uns kein Thema mehr? Bisexuelle, Transgender, Transsexuelle – alle herzlich willkommen? Diesen Fragen gehen wir in unserem Fachgespräch nach.

Doch zuerst werfen wir einen Blick auf den Rest der Welt und auf die wirklich beängstigenden Entwicklungen.


In Russland müssen queer lebende Menschen im Alltag ständig damit rechnen, Opfer von homophoben Angriffen zu werden und homosexuelle Eltern leben in Angst davor, ihre Kinder zu verlieren. In Uganda werden in den Medien Namen von Schwulen und Lesben veröffentlicht. Diese müssen, wenn sie laut dem neuen Gesetz als „WiederholungstäterInnen“ eingestuft werden, mit lebenslanger Haft rechnen. Und mit dramatischen Hetzjagden allemal.


Und wie sieht’s in Deutschland – und speziell in Bayern - aus? Zum Beispiel wirbt die Stadt München mit einem Plakat für den Familienpass, auf dem ein schwules und ein lesbisches Paar mit ihren Kindern abgebildet sind, und sieht sich mit einer Gegenkampagne und wüsten Beschimpfungen konfrontiert. Außerdem gab es Demonstrationen und sogar einzelne Wahlkampfplakate in München, die sich gegen die Gleichstellung von Schwulen und Lesben gerichtet haben. Und öffentliche Personen, nicht nur der Publizist Matthias Matussek, äußern sich explizit homophob und das scheint „gut so“.


Aber das ist natürlich keinesfalls "gut so". Was können wir den homophoben Tendenzen bei uns entgegen halten? Darüber will ich mit euch und Ihnen sowie mit zwei weiteren kompetenten Referentinnen diskutieren.


Das Fachgespräch beginnt um 12:30 Uhr mit einem Get together, die Veranstaltung startet um 13:00 Uhr. Vorrausichtliches Ende ca. 15:00 Uhr.