Energie

Fukushima mahnt: mehr Sicherheit am AKW-Standort Gundremmingen!

08. März 2014
10:00 Uhr - 11:30 Uhr

Der Super-Gau von Fukushima liegt nun drei Jahre zurück, die Auswirkungen der Katastrophe sind auch heute noch spürbar. Radioaktiv verseuchtes Wasser ist ausgelaufen, die gesamte Region wurde abgesiedelt, Tausende Menschen verloren ihre Heimat und ernsthafte, langfristige Risiken für die Umwelt sind nicht auszuschließen.


Nach diesem folgenschwersten Atomunglück seit dem Unfall von Tschernobyl 1986 hatte auch die schwarz-gelbe Bundesregierung verstanden, dass die Atomenergie eine unkalkulierbare und nicht beherrschbare Risikotechnologie ist. Seit der Entscheidung für den Ausstieg fährt die bayerische Staatsregierung allerdings einen Schlingerkurs und lässt die Energiewende zu den Erneuerbaren Energien langsam am ausgestreckten Arm verhungern. Seehofer und Co. haben weder einen Plan noch eine Linie. Mit ihrem Populismus aber lenken sie von der Tatsache ab, dass der Ausstieg aus der Atomkraft und die Wende zu den Erneuerbaren Energien zu den wichtigsten Zukunftsprojekten gehören, die wir anpacken müssen.