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13.-15. September 2017 | Abschluss der Grünen Fraktionsklausur in Landshut

(RB150917) REINHARD BÜTIKOFER - ABSCHLUSS-PK IN LANDSHUT - 1
"Während auf der einen Seite die Bürger heute mehr positive Erwartungen entgegenbringen, als etwa vor anderthalb Jahren, darf man sich auf keinen Fall in die Sackgasse begeben, dass man sich zurücklehnt und sagt, man könne es sich gemütlich machen. Das ist eine Herausforderung, Zukunft zu gestalten. Mit dem Optimismus und dem Selbstbewusstsein, dass man auf vielen Ebenen spürt können wir mehr bewegen, als die Verzagten, gerade auch in der bayerischen Politik, manchmal zugeben würden."

(RB150917) REINHARD BÜTIKOFER - ABSCHLUSS-PK IN LANDSHUT - 2
"Es gibt die Chance zu einem neuen Aufbrauch in Europa. Die kleinmütige Haltung, die lange vorherrschte, nach dem Motto, Europa hat wahrscheinlich seine beste Zukunft schon hinter sich, lassen wir hinter uns und sagen: Wir können noch besser."

(KS150917) KATHARINA SCHULZE - ABSCHLUSS-PK IN LANDSHUT - 3
"Wir brauchen eine gemeinsame europäische Innen- und Sicherheitspolitik. Dazu gehört, dass die Daten und die Informationen der Sicherheitsbehörden schneller und besser und zuverlässiger ausgetauscht werden. Wir brauchen aber z.B. auch soetwas wie mehr grenzüberschreitende Ermittlungsteams, weil natürlich Kriminalität, internationaler Terrorismus nicht an Ländergrezen Halt macht, dann darf die Bekämpfung dessen auch nicht an Ländergrenzen Halt machen."

(LH130917) LUDWIG HARTMANN - ABSCHLUSS-PK IN LANDSHUT - 4
"In Bayern sind über 50 Prozent der Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Das heißt für uns, dass wir von der CSU-Staatsregierung fordern: Auf den staatlichen Liegenschaften wollen wir umgehend den Ackergifteinsatz um 25 Prozent reduzieren. Im zwieten Schritt dann in ganz Bayern um 50 Prozent und langfristig haben wir das Ziel: eine giftfreie Landwirtschaft. Wir kämpfen um das Überleben jeder einzelnen bedrohten Tier- und Pflanzenart. Der einzige Weg wie das funktionieren kann, ist ein Landwirtschaft die mit der Natur arbeitet und nicht gegen die Natur."

(LH130917) LUDWIG HARTMANN - ABSCHLUSS-PK IN LANDSHUT - 5
"Eine ganz schnelle Akuthilfe gegen das Insektensterben wäre, dass an den Feldwegen Blühpflanzen ausgebracht werden. Und zwar nicht so, wie es die CSU-Staatsregierung macht, an den Bundes- oder Landstraßen macht, da wo viel Verkehr ist - da ist es zwar nicht verkehrt, aber es bringt nicht so viel. Entscheidend wäre es dort, wo wir die Masse an Monokulturen haben. Dass an den Feldwegen die Blühpflanzen wieder eine Chance haben und dadurch unsere Bienen wieder genug Nahrung finden."

13.-15. September 2017 | Auftakt der Grünen Fraktionsklausur in Landshut

(RS130917) ROSI STEINBERGER - ERÖFFNUNGS-PK IN LANDSHUT
"Wir wollen ja nicht nur sagen, was alles schlecht läuft, wir wollen auch Lösungen aufzeigen, wie es besser werden kann. Wir sind der Meinung es ist dringend notwendig, dass wir hier gegensteuern. Jetzt freue ich mich auf eine Klausur in Landshut, die Bernlochner Säle, die Gott sei Dank wieder zur Verfügung stehen. Ich hoffe, dass wir eine gute Klausur haben werden - bei diesen Themen ist mir gar nicht bange - und das wir Lösungsvorschläge aufzeigen werden, die auch richtungsweisend für unser Land sein werden."

(KS130917) KATHARINA SCHULZE - ERÖFFNUNGS-PK IN LANDSHUT
"Wir Grüne haben nicht nur Umwelt im Kopf, sondern wir tragen auch Europa im Herzen. Und eine Sache ist uns Grünen ganz klar: Von weniger Europa hat keiner mehr."

(LH130917) LUDWIG HARTMANN - ERÖFFNUNGS-PK IN LANDSHUT
"Wir haben uns das Thema ganz gezielt gewählt, weil wir in den letzten Jahren oder auch schon letzten Jahrzehnten in Bayern mit einer Entwicklung zu kämpfen haben, wo wir jetzt dringend gegensteuern müssen. Wir haben Berichte reihenweise von einem Artensterben in einem Ausmaß, das betrifft die Tier- und Pflanzenarten, man kann davon sprechen, dass mehr als die Hälfte aller Tier- und Pflanzenarten in Bayern vom Aussterben bedroht ist."

(AH130917) ANTON HOFREITER - ERÖFFNUNGS-PK IN LANDSHUT
"Man sieht der großen Koalition an, dass sie ermattet ist, dass sie keine Kraft mehr hat, dass sie innovationsträge geworden ist. Und in welche Richtung sich dieses Land künftig entwickelt, entscheidet sich daran, wer drittstärkste Kraft in diesem neuen Bundestag wird und deshalb kämpfen wir mit voller Kraft und voller Optimismus dafür drittstärkste Kraft zu werden."

12. September 2017 | Alles Gute zum Start des neuen Schuljahrs

(TG120917) THOMAS GEHRING ZUM NEUEN SCHULJAHR
"Liebe Autofahrerinnen und Autofahrer - egal ob mit Diesel- oder mit E-Auto - passt auf die Kinder auf, die Schule beginnt, die Schülerinnen und Schüler sind wieder unterwegs. Und liebe Schülerinnen und Schüler: Alles gute zum neuen Schuljahr. Macht es gut, macht einen guten Job und Schule kann auch Spaß machen."

08. September 2017 | Damit Bayern Heimat bleibt: Start des Volksbegehrens gegen Flächenverbrauch

(LH070917) LUDWIG HARTMANN ZUM START DES VOLKSBEGEHRENS GEGEN FLÄCHENFRASS
"Wenn wir uns die letzten 15 Jahren in Bayern anschauen - nehmen wir die Jahrtausendwende bis 2015 - ist in Bayern neu asphaltiert und betoniert worden die Fläche vom Bodensee, Starnberger See und Chiemsee zusammen. Ist neu unter Beton verschwunden! Das ist deutlich zuviel."

18. Juli 2017 | CSU-Regierung wählte Weg des geringsten Widerstands

(CM180717) CHRISTIAN MAGERL ZUM KABINETTSBESCHLUSS NATIONALPARK – 1 (32 sec)
„Die Staatsregierung geht mit der Rhön und den Donau-Auen in die Konzeptphase, wir hatten für beide Gebiete die vertiefen Untersuchungen gefordert, insofern ist das natürlich zu begrüßen. Eine Katastrophe in meinen Augen ist es, dass die Buchenwaldgebiete Steigerwald und Spessart, die von den Fachleuten als hervorragend geeignet eingestuft worden sind, jetzt aus rein politischen Gründen aus diesem Prozess herausgeworfen worden sind. Die Debatte um einen Nationalpark wird aus meiner Sicht erst dann beendet sein, wenn der Steigerwald als Nationalpark ausgewiesen ist.“

(CM180717) CHRISTIAN MAGERL ZUM KABINETTSBESCHLUSS NATIONALPARK – 2 (24 sec)
„Zufrieden bin ich deshalb nicht, weil die Buchenwälder, dafür haben wir eine große internationale Verantwortung. Das Hauptvorkommen von Buchenwäldern, mit all den Tier- und Pflanzenarten die dort leben, liegt in Deutschland. Und Bayern hat keinen Buchenwald-Nationalpark und deshalb sollte und muss ein Buchenwald-Nationalpark mit dabei sein. Wenn es dann als vierten einen Auenwald-Nationalpark gibt, dann bin ich auch sehr glücklich darüber.“

07. Juli 2017 | Ein Ticket für alles: Besser unterwegs in ganz Bayern

(MG070717) MARKUS GANSERER PK - EIN TICKET FÜR ALLES – 1 (29 sec)
„Gerade auf dem Land ist nicht nur das Angebot des ÖPNVs viel zu schlecht, sondern insgesamt der ÖPNV viel zu schlecht organisiert. […] Wir Grüne wollen, dass die Menschen in Bayern einfach besser unterwegs sind. Dazu brauchen wir eine Fahrkarte die für ganz Bayern gilt, von Haustür zu Haustür, egal mit welchem Verkehrsmittel man unterwegs ist.

(MG070717) MARKUS GANSERER PK - EIN TICKET FÜR ALLES – 2 (31 sec)
Die Fahrkarte soll es als Einzelfahrschein geben, von Haustür zu Haustür. […] Wir wollen aber dass es diese Fahrkarte auch als Flatrate gibt. Und wenn wir das schaffen, dann ist auch die Einführung eine E-Tickets oder Handy-Tickets kein Problem mehr. Das scheitert im Moment an dieser Kleinstaaterei im ÖPNV und die müssen wir einfach besser organisieren.“

(MG070717) MARKUS GANSERER PK - EIN TICKET FÜR ALLES – 3 (34 sec)
„Das Problem ist, das einmal die Fahrpläne nicht aufeinander abgestimmt sind, aber noch schlimmer ist, dass die Fahrpläne die man in der App findet, egal ob das der DB-Navigator ist oder der Bayernfahrplan, das da oftmals falsche Angaben gemacht werden. Hier muss man die Fahrpläne und vor allem die Echtzeitdaten endlich flächendeckend erheben, damit die Menschen über die Apps eine vernünftige Auskunft bekommen, damit wir das was heute technisch möglich ist, für einen besseren ÖPNV auch nutzen können.“