Bildung und Kultur

Der Arbeitskreis  "Bildung und Kultur" vereinigt die Themen Bildung, Kultur und Film, Religionen, Wissenschaft und Forschung.

Aus dem Arbeitskreis

Den Richtigen ein Denkmal

Am Donnerstag haben wir öffentlich das Münchner „Denkmal für die Trümmerfrauen und die Aufbaugeneration“ kritisiert. Hintergrund ist, dass in München – anders als in anderen großen deutsche Städten – zum weitaus überwiegenden Teil Alt-Nazis zu den Aufräumarbeiten zwangsverpflichtet wurden. Das Denkmal vermittelt einen völlig anderen Eindruck und dient unserer Meinung nach dazu, historische Tatsachen weichzuspülen und die Schuldigen am – von Deutschland ausgehenden – zweiten Weltkrieg und dem Holocaust reinzuwaschen.

Schwabinger Kunstfund: Staatsregierung blamiert Bayern

In dieser Woche haben zwei Staatsminister in zwei Landtagsausschüssen über den Fall Gurlitt - also die Beschlagnahme einer großen Kunstsammlung aus einer Münchner Privatwohnung berichtet. Der rechtspolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bayerischen Landtag Sepp Dürr kritisierte das bisherige Vorgehen der Staatsregierung und der bayerischen Behörden als stümperhaft. Dieser Umgang mit dem Kunstfund in München-Schwabing habe den Freistaat weltweit beachtet blamiert.

Forschung für Krieg und Unterdrückung muss in Bayern tabu sein

„Wir brauchen verbindliche Zivilklauseln in den Satzungen aller bayerischen Hochschulen“, fordert die hochschulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen, Verena Osgyan, vor dem Hintergrund der bekannt gewordenen, durch das US-Verteidigungsministerium finanzierten, Drittmittelprojekte. Nur durch diese Maßnahme könne Rüstungsforschung, die teils auch im Auftrag des Bundesverteidigungsministeriums an bayerischen Universitäten erfolgt, verhindert werden.

Landtagsopposition kämpft geschlossen für das Amerika Haus

Eine schleichende Abwicklung der wertvollen Kulturinstitution Amerika-Haus durch die Staatsregierung befürchten die Abgeordneten Prof. Dr. Michael Piazolo (FREIE WÄHLER), Claudia Stamm (Bündnis 90/Die Grünen) und Isabell Zacharias (SPD). Dabei geht es um die Auflösung des bisherigen Trägervereins und die Überführung in eine gemeinnützige GmbH, auf die nur die Staatsregierung Einfluss hat.