Bildung und Kultur

Der Arbeitskreis  "Bildung und Kultur" vereinigt die Themen Bildung, Kultur und Film, Religionen, Wissenschaft und Forschung.

Aus dem Arbeitskreis

BayKiBiG-Verordnung: "ein klarer Fall für Seehofers Paragrafenbremse"

Grüner Teilerfolg im Sozialausschuss – der Reformbedarf geht aber weit darüber hinaus. "Beharrlichkeit zahlt sich aus." Unsere sozialpolitische Sprecherin Christine Kamm spricht im Zusammenhang mit den am Donnerstag parteiübergreifend im Sozialausschuss getroffenen Beschlüssen zum Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (BayKiBiG) von einem "guten Tag für die bayerischen Kindertagesstätten".

Zukunft des Amerikahauses bleibt umstritten: Grüne gegen räumliche Verknüpfung mit der Sicherheitskonferenz

Das Münchner Amerikahaus beschäftigte am Mittwoch zum wiederholten Mal den Kulturausschuss. In einem gemeinsamen Antrag forderte die Opposition die Staatsregierung auf, dem Träger der Sicherheitskonferenz keine Räumlichkeiten im Amerikahaus zur Verfügung zu stellen und die geplante Stiftung "Bayerisches Amerikahaus" für VertreterInnen aus der Zivilgesellschaft und aller Landtagsfraktionen zu öffnen.
 

Nazi-Raubkunst: Staat muss aktivere Rolle bei Ermittlung früherer Eigentümer spielen

Für ein Kunstrückgabegesetz nach österreichischem Vorbild und eine Kommission zur Provenienzforschung. Unser kulturpolitischer Sprecher Dr. Sepp Dürr fordert verstärkte Anstrengungen der staatlichen Museen, die Herkunft möglicher NS-Raubkunst in den eigenen Beständen zu ermitteln und die Werke an die rechtmäßigen Eigentümer zurückzuführen. "Trotz des offensichtlichen Versagens beim Fall Gurlitt wurden die Anstrengungen bei der Sichtung der eigenen Bestände nicht erhöht", kritisiert Sepp Dürr.

Arbeitslose LehrerInnen: 860 Planstellen fallen ausuferndem Referendarunterricht zum Opfer

Wir fordern eine Senkung der Unterrichtspflichtzeiten für angehende LehrerInnen. Über 600 Referendare erhielten in diesem Winter in Bayern keine Lehrerstelle. Unser bildungspolitische Sprecher Thomas Gehring kennt jetzt einen Grund für die Misere: Die 2007 beschlossene Anhebung der Unterrichtsverpflichtung für Referendare hat groteskerweise zur Folge, dass weniger Planstellen für Stammlehrkräfte benötigt werden!