Bildung und Kultur

Der Arbeitskreis  "Bildung und Kultur" vereinigt die Themen Bildung, Kultur und Film, Religionen, Wissenschaft und Forschung.

Aus dem Arbeitskreis

Katholische Uni Eichstätt: Wir fordern das Ende der Kooperation mit der Katholischen Kirche

Nach den ständigen Personalwechseln an der Spitze der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) sollten Universität und Kirche auf Antrag von SPD und Grünen im Wissenschaftsausschuss über die Zukunft der KU berichten. Doch da sich die die Katholische Kirche nicht in der Lage sah, einen Vertreter in den Landtag zu schicken, kam es dazu erst gar nicht. Das Fernbleiben der Kirche sorgte fraktionsübergreifend für großen Unmut unter den Abgeordneten – und letztlich zur Vertagung des Berichts.

KU Eichstätt-Ingolstadt: Schluss mit der Kooperation mit der Katholischen Kirche

Ulrike Gote: Nach dem Versagen der Kirche muss die Übernahme in staatliche Trägerschaft erwogen werden. Es war ein harter Affront gegenüber dem Hochschulausschuss und dem gesamten Landtag: Kein Vertreter der Katholischen Kirche ist zur Berichterstattung über die Personalsituation an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) im Landtag erschienen. "Dass sich die Kirchenvertreter einer Diskussion entziehen, nehmen wir nicht hin. Offensichtlich haben die Herren den Ernst der Lage immer noch nicht erkannt", bemerkt unsere religionspolitische Sprecherin.

Forschungsreaktor Garching: ein Berg an Brennelementen und Problemen

Das zehnjährige Betriebsjubiläum von  FRM II gibt keinen Anlass zur Selbstbeweihräucherung. "Die Bilanz des Garchinger Atomreaktors ist angesichts der vollmundigen Versprechungen doch sehr ernüchternd", resümiert unser Fraktionsvorsitzender Ludwig Hartmann. Wartungspausen, unvorhergesehene Ereignisse und Störungen haben dazu geführt, dass statt geplanter 50 Reaktorzyklen lediglich 34 gefahren werden konnten. "Auch die anfangs propagandistisch hoch gejubelte Krebsbekämpfung hat sich als glatter Fehlschlag erwiesen", betont Ludwig Hartmann.

Uni Eichstätt: Privilegierter Einfluss der Kirche nicht nachvollziehbar

Personalpolitisches Desaster bringt die einst renommierte Einrichtung in Verruf! Unsere hochschulpolitische Sprecherin Verena Osgyan stellt angesichts des personalpolitischen Desasters an der Spitze der Uni Eichstätt das  Finanzierungs- und Mitbestimmungskonstrukt der Einrichtung grundsätzlich in Frage. "Da der Freistaat Bayern zu 80 Prozent an der Finanzierung der Einrichtung beteiligt ist, ist der privilegierte Einfluss der Kirche auf Personalentscheidungen nicht nachvollziehbar", kritisiert die Hochschulpolitikerin.