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Branchendialog: Die Zukunft der Ernährung in Bayern

Am 3. Mai 2012 veranstalteten die verbraucherschutzpolitische Sprecherin Anne Franke und die Fraktionsvorsitzende Margarete Bause in der grünen Reihe „Branchendialoge“ die vierte Diskussions- und Informationsveranstaltung zum Thema „…was auf den Tisch kommt? Die Zukunft der Ernährung in Bayern!“. Gut 100 interessierte VerbraucherInnen kamen an diesem Abend in den Landtag, um sich neben einer Podiumsdiskussion mit heißen Diskussionen über die Ernährungs-Trends der Zukunft bis hin zum Ziel von mehr Transparenz in der Lebensmittelherstellung vielseitig zu informieren.

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Landesplanung bleibt vor Deregulierung verschont

Die Staatsregierung ist mit ihrem Vorhaben gescheitert, wichtige Lebensbereiche von Bildung über Kultur bis zur Sozialpolitik aus der Landesplanung auszuklammern. „Der Wirtschaftsausschuss hat heute in letzter Minute die Kurve gekriegt und verhindert, dass über ein vermeintlich schlankes Landesplanungsgesetz nur noch Wirtschafts- und Strukturbelange Teil der Landesplanung sein sollen“, sagte Thomas Mütze, Sprecher der grünen Landtagsfraktion für den demographischen Wandel. Die Verantwortung des Freistaats für den Ländlichen Raum bleibe damit auch bei Gesundheit, Kultur und Bildung erhalten. „Mit dieser Entscheidung sichert sich die Landespolitik ein wichtiges Instrument, um den demographischen Wandel aktiv zu begleiten. Die Deregulierungspläne des FDP-geführten Wirtschaftsministeriums sind damit verhindert worden.“

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Industrie- und Handelskammern: Grüne sehen Reformbedarf

Die Grünen im Bayerischen Landtag kritisieren zu hohe Rücklagen und mangelnde Transparenz bei den bayerischen Industrie- und Handelskammern. „Wie eine schriftliche Anfrage der Grünen ergeben hat, werden Rücklagen in großem Umfang angehäuft“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Martin Runge. So habe z. B. die IHK München für das Jahr 2010 insgesamt Rücklagen von 78,9 Millionen Euro gebildet; die IHK Nürnberg von 17,6 Millionen Euro und die IHK Schwaben von 13,4 Millionen Euro.

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Dubioses Verfahren um Müller-Brot

Angesichts der verfahrenen Situation um die Zukunft der insolventen Großbäckerei Müller Brot haben die Landtagsgrünen Wirtschaftsminister Zeil aufgefordert, sich einzuschalten: „Das Tauziehen um den Wiedereinstieg des früheren Mitgesellschafters Ostendorf wird von Tag zu Tag dubioser“, sagt die Fraktionsvorsitzende Margarete Bause nach Gesprächen mit dem Landesvorstand des NGG-Bezirks Bayern.

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Schlecker: CSU versteckt sich hinter FDP

Zum Scheitern der Verhandlungen über eine Bürgschaft für die insolvente Drogeriekette Schlecker erklärt der Fraktionsvorsitzende Martin Runge: „Es ist ein Armutszeugnis für die CSU, dass sie sich bei dieser Entscheidung hinter der Zwei-Prozent-Partei FDP versteckt. Der Staatsregierung hat es am politischen Willen gefehlt, um hier zu einer tragfähigen Lösung zu kommen – jetzt müssen es die Schleckermitarbeiterinnen ausbaden.“

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Breitband: Gießkannen-Förderung nicht zielführend

Die Grünen im Bayerischen Landtag kritisieren die Breitbandförderung in Bayern als nicht zielführend. „Wie befürchtet, packt die Staatsregierung bei der Förderung die Gießkanne aus“, erklärt der Sprecher für den Ländlichen Raum, Thomas Mütze. „Mehr Geld über das ganze Land verteilt bedeutet insgesamt weniger für die strukturschwachen Räume.“ Wenn jetzt auch Regionen mit Vollbeschäftigung von Förderprogrammen profitierten, würden diese konterkariert.  

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Breitbandförderung: Kleiner Wurf statt Meilenstein

Die Grünen im Bayerischen Landtag kritisieren die Pläne der Staatsregierung zum Breitbandausbau als zu kurz gesprungen. „Eine kraftvolle Breitbandförderung des ländlichen Raumes sieht anders aus“, erklärt der Sprecher für den Ländlichen Raum, Thomas Mütze. 100 Millionen Euro für die nächsten 5 Jahre seien zu wenig, v. a. da man sich nicht auf strukturschwache Gebiete allein konzentriere. Die Grünen befürchten, dass sich letztendlich wieder eine Förderung nach dem Gießkannenprinzip durchsetzen wird.

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Fachgespräch in Landtag: Jetzt Spielhallenwachstum beschränken

Ein interessiertes Fachpublikum aus Polizisten, Drogenberatern, kommunalen Beamten, Kommunalpolitikern, Automatenauf und -herstellern kam zum Fachgespräch über die Problematik der zunehmenden Spielhallenflut, zu dem Christine Kamm, Sprecherin für kommunale Angelegenheiten eingeladen hatte. Grund der Veranstaltung war die aktuelle Neufassung des Glücksspielstaatsvertrags, der die Länder dazu auffordert, einen neuen Rechtsrahmen für Spielhallen zu erlassen. Christine Kamm hatte dazu im Herbst den Entwurf eines Spielhallengesetzes in den Landtag eingebracht, das sich derzeit ebenso wie ein Gesetzesentwurf der SPD-Fraktion in der abschließenden Beratung befindet. Ein von der Staatsregierung schon mehrfach angekündigter Gesetzesentwurf zu dieser Problematik liegt dagegen immer noch nicht vor. Die Mehrzahl der Teilnehmer am Fachgespräch war sich einig, dass ein bayerisches Spielhallengesetz jetzt dringend nötig sei. Das Wachstum von Spielotheken müsse endlich begrenzt werden. Ein weiteres Jahr zu warten, wie es die Staatsregierung vorhat, sei gegenüber Spielsüchtigen, Kommunen und Bewohnern der betroffenen Ortsteile unverantwortlich.

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Nokia Siemens Networks: Arbeitsplätze und technologisches Know how im Feuer

Die Landtagsgrünen haben von der Staatsregierung schnellstmöglich einen Bericht im Wirtschaftsausschuss über die Zukunft von Nokia Siemens Networks (NSN) gefordert. Nach den Plänen des Unternehmens soll der komplette Standort München mit rund 3600 Arbeitsplätzen dicht gemacht werden. Der Fraktionsvorstand der Grünen hatte sich deshalb am vergangenen Montag mit einer Delegation des Betriebsrats von Nokia Siemens Networks getroffen und eine enge Kooperation vereinbart.

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Regierungserklärung „Chancenland Bayern – Wirtschaftsmotor Deutschlands“

Zu einem heftigen Schlagabtausch kam es in der letzten Plenarsitzung vor Weihnachten bei der Regierungserklärung von Wirtschaftsminister Zeil zur Wirtschaftstandort Bayern. Der Minister lobt sich und seine Staatsregierung für ihre herausragenden Leistungen bei der Überwindung der der Weltwirtschaftskrise. Dem entgegnete der Fraktionsvorsitzende Martin Runge, dass diese Selbstbeweihräucherung absolut fehl am Platz sei. Bayern möge ja zur Zeit sehr gut dastehen, aber jetzt gehe es um die richtigen Weichenstellung für die nächsten Jahre.

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Ihr Kontakt

Dr. Martin Runge
Fraktionsvorsitzender, wirtschaftspolitischer Sprecher
Tel: 089/4126-2753
Fax: 089/4126-1494
Email.: martin [dot] runge [at] gruene-fraktion-bayern [dot] de (Dr. Martin Runge)

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