Die Grünen im Bayerischen Landtag kritisieren die Freigabe des letzten Abschnitts der umstrittenen Autobahn 94 durch das oberbayerische Isental. „Die Genehmigung des letzten Abschnittes der sogenannten Isentaltrasse über Dorfen zeigt, dass Themen wie Flächenverbrauch, Natur- und Klimaschutz und der Erhalt der bayerischen Heimat für die Staatsregierung und die Regierung in Oberbayern immer noch Fremdwörter sind“, erklärt Christian Magerl, Vorsitzender des Umweltausschusses.
Obwohl es eine naturschonendere und kostengünstigere Trasse gebe, nämlich der Ausbau der bestehenden B 12 über Haag in Oberbayern, werde die schlechteste und teuerste Lösung gewählt. „Nachdem für die Abschnitte 2 – Pastetten bis Dorfen – und 3 – Dorfen bis Heldenstein – keine Finanzierung vorliegt, wäre die Staatsregierung gut beraten umzuplanen und die kostengünstigere Variante über Haag zu realisieren.“
bea
