Flugverkehr und dritte Startbahn

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Flugverkehr und dritte Startbahn

Wir brauchen ein Klimaschutzziel für den Verkehr, das handlungsleitend ist für die gesamte Verkehrspolitik. Bis 2020 müssen die CO2-Emissionen des Verkehrs daher um mindestens 30 Prozent gegenüber 1990 zurückgehen. Dazu müssen auch die Steuerprivilegien des Luftverkehrs bei der Kerosin- und Mehrwertsteuer gestrichen werden und die Einbeziehung in den CO2-Emissionshandel muss effektiver werden.

Für die Verkehrsinfrastruktur gilt: Erhalt und intelligentes Management vorhandener Kapazitäten geht vor Neu- und Ausbau. In den kommenden Jahren ist ein gewaltiges Defizit bei der Instandhaltung zu beseitigen. Mit moderner Telematik, der Verbindung von Informations- und Kommunikationstechnologien auf Straßen, Schienen, Wasserstraßen und Flughäfen können Kapazitäten auch ohne Neu- und Ausbau geschaffen werden.

Münchner Flughafen: 3. Startbahn

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zum Thema 3. Startbahn und die Massenpetition der Umlandbevölkerung
auf www.keine-startbahn3.de 

Die Landtagsfraktion lehnt den geplanten Bau der 3. Start- und Landebahn am Flughafen im Erdinger Moos entschieden ab, weil

  • es keinen Bedarf gibt,
  • eine weitere Belastung des Flughafenumlands mit Lärm, Abgasen und weiterer Naturzerstörung nicht hinnehmbar ist
  • die Ausweitung des Flugverkehrs mit den bayerischen Zielen für den Klimaschutz nicht vereinbar ist und
  • die Finanzierung ungeklärt ist.

Resolution von Bündnis 90/Die Grünen im Bayerischen Landtag zur geplanten 3. Start- und Landebahn am Flughafen München

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Luftverkehrskonzept

Während am Flughafen München gegen den Widerstand der Anwohner eine weitere Startbahn durchgedrückt werden soll, kämpft der zweite bayerische Verkehrsflughafen Nürnberg mit Einbrüchen bei den Passagierzahlen und muss vom Freistaat mit millionenschweren Finanzspritzen gestützt werden. Faktisch gescheitert ist darüber hinaus die Illusion, durch massive Subventionen für die Regionallinie Hof – Frankfurt Strukturpolitik durch Luftverkehr zu betreiben. Bayern braucht endlich ein schlüssiges Luftverkehrskonzept, das vorhandene Kapazitäten bessern nutzt, Fehlinvestitionen vermeidet und darüber hinaus auch dem Lärm- und Klimaschutz Rechnung trägt.
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Flughafen Hof: Anfang vom Ende

Er steht für eine Politik, des Höher-Schneller-Weiter, eine Politik für Flugzeugbesitzer und eine Infrastruktur-Politik, die mehr auf Show setzt als auf die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger: Der Flughafen Hof-Plauen. Man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen: Seit 1994 wurden von der Staatsregierung rund 20 Millionen Euro in den Flughafen und die Subventionierung der Flugverbindung Hof-Frankfurt - namentlich die jetzt erneut insolvente Fluglinie Cirrus Airlines Luftfahrtgesellschaft mbH - gepumpt. Was hat es gebracht? 
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Jubelarien der Flughafen-GmbH tragen nicht sehr weit

München (29.3.2017/hla). Die Jahrespressekonferenz des Flughafen München kommentiert der umweltpolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Dr. Christian Magerl:

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Transavia-Rückzug: Wachstums-Strohfeuer schnell erloschen

Dr. Christian Magerl wirbt für „Weg der ökologischen Vernunft“: Pläne für dritte Startbahn am Flughafen München jetzt beerdigen   
München (14.2.2017/hla). Den Rückzug der Billig-Airline Transavia vom Flughafen München kommentiert der umweltpolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Dr. Christian Magerl:

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München verkommt zur Start- und Landepiste für Billigheimer

Dr. Christian Magerl fordert Flughafen-Chef Kerkloh auf, Subventionen für Billig-Airline Eurowings öffentlich zu machen   
München (21.12.2016/hla). Die Ansiedelung der Billigfluglinie Eurowings am Flughafen München kommentiert der Freisinger Abgeordnete und umweltpolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Dr. Christian Magerl:

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Ausbau Terminal 1 am Flughafen München ist Mogelpackung

München (22.11.2016/lmo). „Der angekündigte Ausbau des Terminals 1 am Flughafen München ist nichts weiter als eine Mogelpackung auf Kosten der Passagiere“, erklärt Dr. Christian Magerl, Vorsitzender des Umweltausschusses, und verweist auf eine grüne Anfrage. „Von FMG-Chef Kerkloh und Finanzminister Söder wird groß von Wachstum getönt, dabei wird lediglich die frühere Kapazität des Terminals wiederhergestellt.“

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3. Startbahn: So genannter Dialogprozess entpuppt sich als arglistige Täuschung

München (28.9.2016/hla). „Die plötzliche Ankündigung des CSU-Ministerpräsidenten, ein Ratsbegehren zum Bau der 3. Startbahn in München anzustreben, ist eine herbe Enttäuschung und eine totale Kehrtwende“, so die erste Reaktion des umweltpolitischen Sprechers der Landtags-Grünen, Dr. Christian Magerl, auf die entsprechende Erklärung Seehofers in der Regierungserklärung. Der so genannte Dialogprozess zur Entscheidungsfindung „entpuppt sich nun als arglistige Täuschung“!

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Flughafen München weiter weit unter prognostiziertem Zuwachs

München (13.7.2016/hla). Als „kurzfristige Schwankung ohne Trendcharakter“ bezeichnet der umweltpolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Dr. Christian Magerl, die geringfügige Steigerung der Flugbewegungen und Passagierzahlen am Airport München im ersten Halbjahr 2016.

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FMG kauft Flugbewegungen – Bürgerinnen und Bürger zahlen Darlehenszinsen

München (13.5.2016/hla). Weit über eine Viertelmilliarde Euro* hat die staatliche Flughafen München GmbH (FMG) bis heute ausgegeben, um zusätzlichen Flugverkehr einzukaufen. Das meiste Geld nahm sie mit jährlich zwischen 29 und 37 Millionen Euro von 2005 bis 2008 in die Hand – also in Flughafen-Boomjahren. Gleichzeitig klagten die FMG-Manager damals über eine angebliche Überlastung des Airports – und forderten dessen Erweiterung.

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Jämmerliche Selbstverzwergung der CSU

München (2.5.2016/lmo). Die Klagedrohung des CSU-Politikers Erwin Huber in Sachen „3. Startbahn“ kommentiert der Fraktionsvorsitzende der Landtags-Grünen, Ludwig Hartmann: „Der neue Geistesblitz von Erwin Huber stützt die These, dass die Realität oftmals die bessere Satire ist. Seit Rainer Brüderle ist dies die offensivste Bewerbung eines Politikers für einen Auftritt in der Heute-Show. Vorbild war wahrscheinlich Parteichef Seehofer mit seiner Klagedrohung gegen Berlin. Statt Politik zu gestalten, ruft die CSU in Bayern nach der Justiz.

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3. Startbahn: Bedarf lässt sich nicht mit der Brechstange schaffen

München (2.5.2016/lmo). Die Aussagen Erwin Hubers kommentiert der Vorsitzende des Umweltausschusses und der Freisinger Abgeordnete Dr. Christian Magerl: „Erwin Huber sollte dringend die Fakten in den Statistiken zur Kenntnis nehmen. Auch Ende April 2016 gibt es erneut kein Wachstum bei den Flugbewegungen und damit auch keinen Bedarf für eine 3. Startbahn. Die CSU inklusive Erwin Huber müssen endlich den bestehenden Bürgerentscheid anerkennen und aufhören, mit der Brechstange eine 3. Startbahn erzwingen zu wollen.

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3. Startbahn: CSU spielt mit Ängsten und Hoffnungen der Flughafen-Anwohner

München (27.4.2016/hla). Zur laut Markus Söder auf unbestimmte Zeit verschobenen Entscheidung über eine dritte Startbahn am Flughafen München erklärt der umweltpolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Dr. Christian Magerl:  „Die CSU und ihr Ministerpräsident Seehofer spielen auf infame Weise mit den Ängsten und Hoffnungen der Bevölkerung in Attaching und im Flughafen-Umland. Beim Ortstermin in Attaching im Oktober 2015 hatte Seehofer noch um drei bis vier Wochen Zeit gebeten für seine Entscheidungsfindung.

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