"Seit Jahren werden bei europaweiten Sicherheitsüberprüfungen von Spielzeug immer wieder Stoffe gefunden, die unter Verdacht stehen Krebs zu erzeugen, die Fortpflanzungsfähigkeit oder das Erbgut zu schädigen", so die verbraucherschutzpolitische Sprecherin Anne Franke.
Aktion am Odeonsplatz MünchenWenn Gift im Spiel ist, hat der Spaß ganz schnell ein Ende!
Das Bundesinstitut für Risikobewertung und die Stiftung Warentest warnen vor Gift im Kinderspielzeug. Diese Gifte stehen unter Verdacht Krebs zu erzeugen, die Fortpflanzungsfähigkeit zu beeinträchtigen oder das Erbgut zu schädigen. Wir fordern deshalb das Verbot von Schwermetallen, Schadstoffen und giftigen Weichmachern im Kinderspielzeug und strengere staatliche Kontrollen! Beachten Sie hierzu auch unseren Antrag „Kein Gift im Kinderspielzeug!“, den wir bereits letztes Jahr, am 6.12.2010, im Landtag eingereicht haben.
Auch die Grüne Bundestagsfraktion ist seit Jahren aktiv zum Schutz der Kinder vor giftigen Spielwaren. Grüne parlamentarische Initiativen, wie Anträge und Anfragen, werden jedoch von der Regierung mit beschwichtigenden Worten und dem Verweis auf die Zuständigkeit der EU abgetan.
Wenn Sie mehr erfahren möchten, informieren Sie sich in aktuellen Tests, welche Produkte sicher und ungefährlich sind (z.B. Stiftung Warentest oder Ökotest).
Der aktuelle Testbericht von Ökotest zeigt; mehr als die Hälfte der bereits im Dezember 2008 oder 2009 bemängelten Spielzeuge fällt auch dieses Mal wieder mit "mangelhaft" oder "ungenügend" durch, nur elf Produkte können empfohlen werden. Weitere Infos zum Testbericht unter: http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=96602;bernr=07;co=
Auch die Stiftung Warentest veröffentlichte Ende Oktober 2010 in ihrem Testergebnissen ein vernichtendes Urteil für die Gesundheit unserer Kleinsten: 42 der 50 getesteten Spielzeuge waren mit Schadstoffen belastet. Nähere Infos zum Alarm im Kinderzimmer unter: http://www.test.de/themen/kinder-familie/test/Spielzeug-Alarm-im-Kinderzimmer-4150171-4151407/
Hier noch einige Einkaufstipps:

