18. Mai 2017

Steigerwald braucht faire Chance

München (18.5.2017/hla). „Die CSU hat offensichtlich Torschlusspanik bei der Nationalparksuche“ vermutet der Vorsitzende des Umweltausschusses im Bayerischen Landtag und umweltpolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Dr. Christian Magerl. Nur so kann er sich den jetzt spät ins Gespräch gebrachten Standort Frankenwald erklären. Da die CSU bei den anderen Standorten auf Widerstand stoße, suche sie für die im Juli geplante Entscheidung verzweifelt nach Alternativen.

„Naturschutzfachlich unterscheidet sich dieses Gebiet nur wenig vom vorhandenen Nationalpark Bayerischer Wald“, so Christian Magerl unter Verweis auf den hohen Fichtenbestand in dem klassischen Wirtschaftswald. Bayern bekäme mit dem Frankenwald letztlich nur einen „Entwicklungsnationalpark“, der erst auf sehr lange Sicht von Wert wäre.

Eine Machbarkeitsstudie für den Frankenwald würde Christian Magerl indes unterstützen – „wenn die CSU-Regierung endlich alle infrage kommenden Standorte gleich behandelt und auch den Steigerwald mit untersucht.“ Die Landtags-Grünen sehen im Steigerwald nach wie vor das naturschutzfachlich größte Potenzial und verweisen auf die Vorarbeit in der Region und den Stadtratsbeschluss in der Steigerwaldstadt Gerolzhofen. „Die Menschen dort wünschen sich eine faire Chance für den Steigerwald – und die sollte man ihnen auch geben“, fordert Christian Magerl.

Dr. Christian Magerl
Sprecher für Umwelt, Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt und Verbraucherschutz
Tel: 089/4126-2761
Fax: 089/4126-1494
Email.: christian [dot] magerl [at] gruene-fraktion-bayern [dot] de (Dr. Christian Magerl)