14. Dezember 2016

Mehr Unterstützung für Tierheime

München (14.12.2016/lmo). „Die Infokampagne von Ministerin Scharf, um illegalen Welpenhandel einzudämmen, ist gut und schön, aber letzten Endes sind es die Tierheime, die einspringen, helfen und wichtige staatliche Aufgaben erfüllen“, erklärt die tierschutzpolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Rosi Steinberger, und fordert in drei Änderungsanträgen zum Doppelhaushalt 2017/18 mehr Unterstützung für die Tierheime. „Leider werden sie aber von der CSU-Regierung nicht finanziell unterstützt und im Regen stehen gelassen.“

Tierheime nehmen Fundtiere und beschlagnahmte Tiere auf und erfüllen damit kommunale Pflichtaufgaben. Viele Tierheime können bisher aber nur durch private Spenden und durch Zuschüsse der jeweiligen Kommunen überleben. Viele Gebäude sind in einem desolaten Zustand. „Immer öfter müssen Hundebabys, die oft auch noch krank sind, aus illegalen Welpentransporten betreut werden – das ist ein immenser Aufwand und bringt die betroffenen Tierheime regelmäßig an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit“, so Rosi Steinberger. „Was die Tierheime brauchen, sind ein Investitionszuschuss, eine Förderung des laufenden Betriebs und einen Sonderfonds für Notfälle.“

Die grünen Anträge finden Sie als PDF im Anhang.

Rosi Steinberger
Sprecherin für Verbraucherschutz und Tierschutz
Tel: 089/4126-2753
Fax: 089/4126-1753
Email.: rosi [dot] steinberger [at] gruene-fraktion-bayern [dot] de (Rosi Steinberger)