Klimaschutz

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Klimaschutz

Die Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen in Bayern möchte eine politische Strategie für einen verstärkten Einsatz Bayerns im Klimaschutz entwerfen. Dabei soll der mögliche Beitrag des Freistaats für eine Energiewende in Deutschland dargestellt werden, die durch die Eckpunkte Atomausstieg, 40 % CO2-Minderung bis 2020, Verdoppelung der Energieproduktivität bis 2020 und Ausbau der erneuerbaren Energien und der Kraft-Wärme-Kopplung gekennzeichnet sind. Dabei muss sich der Freistaat der spezifischen Situation stellen, die sich aus dem Ausstieg aus der Atomenergie ergibt. Infolge des relativ hohen Atomenergieanteils an der Stromerzeugung sowie dem verhältnismäßig hohen Beitrag der Wasserkraft liegen die spezifischen pro Kopf CO2-Emissionen rund ein Drittel unter dem Bundesdurchschnitt. Unter den Vorzeichen der sukzessiven Stilllegung der bayerischen Atomkraftwerke sowie dem damit einhergehenden Substitutionsbedarf im Kraftwerkspark muss der Freistaat eine umso ambitioniertere Klimaschutzpolitik betreiben, um seine Beiträge zu den klimapolitischen Zielen Deutschlands leisten zu können und dem Anspruch gerecht zu werden, auch im Bereich der Klimaschutzpolitik eine Vorreiterrolle in Deutschland einzunehmen.

Vor diesem Hintergrund ist es von entscheidender Bedeutung, im Rahmen einer umfassen- den Klimaschutzstrategie, die im Freistaat vorhandenen Potenziale der Energieeinsparung, der erneuerbaren Energien und der Kraft-Wärme-Kopplung umfassend zu erschließen. Die Landtagsfraktion hat hierzu eine umfassende Klimaschutz-Strategie für Bayern durch das Öko-Institut e.V., Freiburg erarbeiten lassen. Neben der Gesamtstudie gibt es auch eine Zusammenfassung (PDF) sowie eine zugehörige Präsentation (PDF)

Sudelfeld: Keine Verpulverung von Steuergeldern

Die Grünen im Bayerischen Landtag kritisieren nach einer Anhörung von Expertinnen und Experten im Wirtschaftsauschuss zum Thema Schneekanonen am Sudelfeld die Verschwendung von Steuergeldern und verfehlte Investition beim Wintertourismus. „Die von den Betreibern angestrebte staatliche Förderung mit 15 Millionen Euro für neue Beschneiungsanlagen am Sudelfeld ist angesichts des Klimawandels völlig verfehlt und geradezu ignorant“, erklärt der klimapolitische Sprecher Ludwig Hartmann.

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Sudelfeld: Keine staatlichen Gelder für Ausbau des Skigebiets

Die Grünen im Bayerischen Landtag unterstützen die Kritik der Naturschutzverbände am geplanten Ausbau des Skigebietes Sudelfeld. „Am Sudelfeld sollen Investitionen in Bergbahnen und Beschneiungen in Höhe von 45 Millionen Euro erfolgen, die Betreiber erwarten hier einen staatlichen Zuschuss von etwa 15 Millionen Euro“, erklärt die regionale Abgeordnete Claudia Stamm. Die Staatsregierung habe bereits kundgetan, dass hier eine Förderung im Rahmen des Seilbahnförderprogramms vorgesehen sei. „Es kann nicht sein, dass mit öffentlichen Geldern Lifte schneller gemacht werden und intensiv in Schneekanonen investiert wird und das bei einem Gebiet, das im Skitourismus aufgrund des Klimawandels keine Perspektive hat.“

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Klimaschutz braucht Konsequenz

„Die Staatsregierung muss endlich zur Kenntnis nehmen, dass Klimaschutz nicht mit ein paar Stellschrauben hier und da zu leisten ist, sondern einen konsequenten Gesamtansatz braucht“, sagte der Vorsitzende des Umweltausschusses im Bayerischen Landtag, Christian Magerl.

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Die dunkle Seite der olympischen Medaille

"Vor allem für die Bewerbergemeinden in den Bergen werden die Spiele 2018 zum unkalkulierbaren ökologischen, ökonomischen und für viele ihrer BewohnerInnen auch zum sozialen Risiko werden."

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Solare Freiflächenanlagen in der Diskussion

Photovoltaik ist ein wichtiger Bestandteil der zukünftigen Energieversorgung. Es ist umstritten, ob sie nur auf Dächer oder auch in die Landschaft gehört. In unserem Fachgespräch wurden die verschiedenen Aspekte der Debatte beleuchtet.

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Bayerische Klimaschutzziele müssen verschärft werden

„Angesichts des vom Weltklimarats angestrebten Ziels, die Erd-Erwärmung auf 2°C zu begrenzen, fordern wir die Staatsregierung auf, einen Pro-Kopf-Ausstoß von 5 t CO2 bis zum Jahr 2020 zum strategischen Ziel der bayerischen Klimaschutzpolitik zu machen“, erklärt Ludwig Hartmann.

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Viel heiße Luft um nichts

Umweltminister Söder eröffnet die bayerische Klimaschutzwoche - doch über die üblichen Lippenbekenntnisse kommt die Staatsregierung nicht hinaus, kritisiert Ludwig Hartmann.

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Energieatlas allein ist zu wenig

Die Grünen im Bayerischen Landtag kritisieren den Energieatlas als Klimashow. „Der schönste Energieatlas nützt nichts, wenn die realen Abwärmepotenziale nicht genutzt werden.“

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Die CSU auf der Suche nach einem Klimaschutzimage

Auf der Klausurtagung hat die CSU-Landtagsfraktion im September 2007 in Banz eine Klimaschutzresolution verabschiedet. Dies ist der verzweifelte Versuch der CSU im Bereich Klimaschutz Handlungskompetenz vorzutäuschen.

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Keine Aufweichung der Klimaschutzziele!

Die Grünen im Bayerischen Landtag kritisieren die von der Staatsregierung angestrebte Aufweichung der Klimaschutzziele. „Durch den Klimaschutz werden keine Arbeitsplätze gefährdet“, erklärt der verkehrspolitische Sprecher Christian Magerl.

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Ihr Kontakt

Ludwig Hartmann
Klimaschutz- und energiepolitischer sowie jugendpolitischer Sprecher
Tel: 089/4126-2989
Fax: 089/4126-1989
Email.: ludwig [dot] hartmann [at] gruene-fraktion-bayern [dot] de (Ludwig Hartmann)

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