München (bea). Die Grünen im Bayerischen Landtag begrüßen die von der CSU-Fraktion angekündigte Qualitätsoffensive für den Tourismus in Bayern. „Wenn die CSU aber wieder nur hauptsächlich den Wintertourismus fördern will, wie ihr Positions-Papier vermuten lässt, setzt sie auf das falsche Pferd“, erklärt Adi Sprinkart, Sprecher für Tourismus. Statt in einem weiteren Ausbau der Beschneiungsanlagen zu investieren, müssten vielmehr die Sommerangebote ausgebaut und attraktiver gemacht werden. Auch die wirtschaftliche Wirkung von Sportgroßereignissen als „Leuchtturmprojekte“ für den Tourismus dürfe nicht überschätzt werden. „Das dafür ausgegebene Geld fehlt dann für viele andere Freizeitangebote, versteckte Kosten werden oft ignoriert und die Veranstaltungen so schön gerechnet.“ Bestes Beispiel sei die Nordische Ski-WM in Obersdorf. „In den Jahren nach der WM hat haben sich die Gästezahlen deutlich schlechter entwickelt als im Allgäu insgesamt. Im zweiten Winter nach der WM hatte Oberstdorf die schlechtesten Gästezahlen seit langem.“
München (bea). Die Grünen im Bayerischen Landtag begrüßen die von der CSU-Fraktion angekündigte Qualitätsoffensive für den Tourismus in Bayern. „Wenn die CSU aber wieder nur hauptsächlich den Wintertourismus fördern will, wie ihr Positions-Papier vermuten lässt, setzt sie auf das falsche Pferd“, erklärt Adi Sprinkart, Sprecher für Tourismus. Statt in einem weiteren Ausbau der Beschneiungsanlagen zu investieren, müssten vielmehr die Sommerangebote ausgebaut und attraktiver gemacht werden. Auch die wirtschaftliche Wirkung von Sportgroßereignissen als „Leuchtturmprojekte“ für den Tourismus dürfe nicht überschätzt werden. „Das dafür ausgegebene Geld fehlt dann für viele andere Freizeitangebote, versteckte Kosten werden oft ignoriert und die Veranstaltungen so schön gerechnet.“ Bestes Beispiel sei die Nordische Ski-WM in Obersdorf. „In den Jahren nach der WM hat haben sich die Gästezahlen deutlich schlechter entwickelt als im Allgäu insgesamt. Im zweiten Winter nach der WM hatte Oberstdorf die schlechtesten Gästezahlen seit langem.“
