Der bayerische Schwebebahn-Traum Transrapid wird aufgrund der massiv gestiegenen Material- und Baukosten, der erhöhten Anforderungen an die Sicherheit, der geänderten Streckenführung und nicht zuletzt der Erhöhung der Umsatzsteuer wesentlich teurer als die von den Herren Beckstein, Huber und Stoiber immer behauptete Summe von 1,85 Milliarden Euro. Das haben die Landtagsgrünen bereits im März 2007 mit einem
In einem
Hier die Dokumentation der parlamentarischen Arbeit der Grünen gegen den Transrapid:
Mehr über
Obwohl die Verteuerung längst allen Beteiligten klar ist, warteten die Herren Stoiber und Huber am 25. September 2007 mit der Jubelmeldung auf, die Finanzierung des Transrapid sei in trockenen Tüchern.
Mehr unter
Jetzt steht zu befürchten, dass tatsächlich mit der Realisierung des Projektes begonnen wird nach Erschließen entsprechender Finanzierungsmöglichkeiten bei erst einmal angeblich überschaubarer Kostensteigerung. Und das obwohl die EU-Kommission Stoibers Prestige-Projekt als kaum förderungsfähig eingeschätzt hat.
Hier lesen Sie mehr zum Thema
Volksbegehren
Die Grünen im Bayerischen Landtag fordern angesichts steigender Kosten und mangelnder Unterstützung umgehend die Einstellung des unsinnigen Münchner Transrapid-Projektes. Dasselbe Ziel hat auch das Bündnis "Für Bayern - Nein zum Transrapid", das Unterschriften für einen Zulassungsantrag für ein Volksbegehren gesammelt hat.
Mehr zum Thema
Argumentationslinien gegen das bayerischen Transrapid-Vorhaben
Jeder Tag, an dem der Transrapid noch weiter geplant wird, kostet unnötig Geld, welches dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) abgeht. Außerdem sind damit Planungskapazitäten gebunden, die woanders dringend gebraucht werden. Auch die Nahverkehrsgelder, welche bisher in zweistelliger Millionenhöhe in die Planung und Vorbereitung des Transrapid-Projektes geflossen sind, müssen dem Nahverkehr wieder zurückgegeben werden. Weitere Argumente gegen das unsinnige Milliardenprojekt finden Sie in
Planfeststellungsverfahren zum Transrapid
Trotz der vielen Tage der Erörterung für das Transrapid-Planfeststellungsverfahren, in dem von Februar bis Mitte Juli rund 23.5000 Transrapid-Einwendungen diskutiert wurden, war zu zahlreichen Fragestellungen in mehreren Feldern keine substantiierte Auseinandersetzung und Klärung möglich, was an fehlenden bzw. unzulänglichen Unterlagen wie auch an der mangelnden Bereitschaft der Vorhabensträger, sich mit aufgeworfenen Fragestellungen im Verfahren auseinanderzusetzen, begründet war und ist. Dies gilt beispielsweise für Fragen der Planrechtfertigung, also der Feststellung des objektiven Bedarfs, untermauert durch schlüssige Verkehrsprognosen, und der Finanzierbarkeit. Äußerst dürftig waren die vorgelegten Unterlagen wie auch die Diskussionsbereitschaft auf Seiten des Vorhabensträgers zu Aspekten der Sicherheit des Projektes.
Thema Sicherheit beim Transrapid
Gemeinsame Pressekonferenz mit Enno Hagenah, dem verkehrspolitischen Sprecher der Grünen im niedersächsischen Landtag, zu den eklatanten Widersprüchen der Verkehrsminister von Bayern und Niedersachsen zum Stand der Sicherheitstechnik.
