15. September 2005

Studiengebühren schrecken Studienanfänger ab

Pressemitteilung

Grüne fordern Staatsregierung auf, Pläne zur Einführung von Studiengebühren sofort zu stoppen

München (pil). Die Landtagsgrünen sehen sich in ihrem Nein zu Studiengebühren durch einen Bericht der Kultusministerkonferenz (KMK) bestätigt und fordern die Staatsregierung auf, ihre Pläne für ein kostenpflichtiges Studium ab Sommersemester 2007 umgehend einzustampfen. Der Bericht der KMK zeigt auf, dass die Zahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger zum Wintersemester an deutschen Hochschulen gesunken ist. Das liegt unter anderen an der abschreckenden Wirkung der geplanten Studiengebühren. „Das sollte ein Warnzeichen für die Staatsregierung sein und sie endlich zum Umsteuern bewegen“, so die hochschulpolitische Sprecherin Ulrike Gote. „Bildung ist ein Grundrecht und eine Investition in die Zukunft, an der wir nicht sparen dürfen.“ Die Grünen haben stets davor gewarnt, mit der Einführung von Studiengebühren Bildung noch stärker vom Geldbeutel der Eltern abhängig zu machen und so potenzielle Studierende von einem Studium abzuschrecken. Ein Blick nach Nordrhein-Westfalen beweist, dass es bislang keine sozialverträglichen Lösungen gebe, die die Einführung von Studiengebühren abfedern. „Wir befürchten, dass Bayern ähnlich wie NRW plant, Studiengebühren selbst von Bafög-Empfängern einzutreiben“, sagt Ulrike Gote. „Die Studierneigung bayerischer Abiturientinnen und Abiturienten darf nicht abnehmen. Wir können uns in Bayern keine Studiengebühren leisten.“ München (pil). Die Landtagsgrünen sehen sich in ihrem Nein zu Studiengebühren durch einen Bericht der Kultusministerkonferenz (KMK) bestätigt und fordern die Staatsregierung auf, ihre Pläne für ein kostenpflichtiges Studium ab Sommersemester 2007 umgehend einzustampfen. Der Bericht der KMK zeigt auf, dass die Zahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger zum Wintersemester an deutschen Hochschulen gesunken ist. Das liegt unter anderen an der abschreckenden Wirkung der geplanten Studiengebühren. „Das sollte ein Warnzeichen für die Staatsregierung sein und sie endlich zum Umsteuern bewegen“, so die hochschulpolitische Sprecherin Ulrike Gote. „Bildung ist ein Grundrecht und eine Investition in die Zukunft, an der wir nicht sparen dürfen.“ Die Grünen haben stets davor gewarnt, mit der Einführung von Studiengebühren Bildung noch stärker vom Geldbeutel der Eltern abhängig zu machen und so potenzielle Studierende von einem Studium abzuschrecken. Ein Blick nach Nordrhein-Westfalen beweist, dass es bislang keine sozialverträglichen Lösungen gebe, die die Einführung von Studiengebühren abfedern. „Wir befürchten, dass Bayern ähnlich wie NRW plant, Studiengebühren selbst von Bafög-Empfängern einzutreiben“, sagt Ulrike Gote. „Die Studierneigung bayerischer Abiturientinnen und Abiturienten darf nicht abnehmen. Wir können uns in Bayern keine Studiengebühren leisten.“

Ulrike Gote
Parlamentarische Geschäftsführerin, hochschulpolitische, medienpolitische und religionspolitische Sprecherin
Tel: 089/4126-2648
Fax: 089/4126-1648
Email.: kontakt [at] ulrike-gote [dot] de (Ulrike Gote)