12. Mai 2010

Staatsregierung missachtet den Denkmalschutz

Pressemitteilung

"Haus 16" im Ansbacher Bezirkskrankenhaus soll abgerissen werden - Grüne hoffen auf den Landtag

München (sip). Trotz massiver Einwendungen von Denkmalschützern hat der Verwaltungsrat des Bezirksklinikums Mittelfranken in Ansbach den Abriss von "Haus 16" beschlossen. Die grüne Landtagsfraktion, die sich immer für einen Erhalt des denkmalgeschützten Gebäudes stark gemacht hat, kritisierte die Entscheidung und will den Abriss weiterhin verhindern. "Wir fordern die Staatsregierung dringend auf, keine vollendeten Tatsachen zu schaffen, so lange sich nicht der Landtag mit der Angelegenheit befasst hat", sagte Ulrike Gote, Mitglied im Landesdenkmalrat.

Treibende Kraft hinter dem Abriss sei das Sozialministerium, das die Forensik des Bezirksklinikums durch einen Neubau erweitern will. Doch der Landtag habe bislang weder über einen entsprechenden Antrag der Grünen noch über eine Petition gegen den Abriss entschieden. Allerdings hat sich das Landesamt für Denkmalpflege deutlich für einen Erhalt von Haus 16 ausgesprochen, so dass Ulrike Gote durchaus Chancen sieht, dass sich der Landtag ebenfalls gegen die Pläne des Sozialministeriums wendet. Schließlich, so Ulrike Gote, habe Denkmalschutz in Bayern Verfassungsrang und die Staatsregierung sei daher besonders gefordert, in ihrem eigenen Verantwortungsbereich eine Vorbildfunktion auszufüllen. "Die Staatsregierung sollte in Zusammenarbeit mit dem Bezirksklinikum die Möglichkeit der so genannten West-Alternative eingehender prüfen, die die gleichen Sicherheitserfordernisse erfüllen kann wie die jetzt beschlossenen Neubaupläne", fordert Ulrike Gote. "In keinem Fall aber dürfen die Bagger anrollen, bevor sich nicht der Landtag mit dem Erhalt von Haus 16 befassen konnte."

München (sip). Trotz massiver Einwendungen von Denkmalschützern hat der Verwaltungsrat des Bezirksklinikums Mittelfranken in Ansbach den Abriss von "Haus 16" beschlossen. Die grüne Landtagsfraktion, die sich immer für einen Erhalt des denkmalgeschützten Gebäudes stark gemacht hat, kritisierte die Entscheidung und will den Abriss weiterhin verhindern. "Wir fordern die Staatsregierung dringend auf, keine vollendeten Tatsachen zu schaffen, so lange sich nicht der Landtag mit der Angelegenheit befasst hat", sagte Ulrike Gote, Mitglied im Landesdenkmalrat.

Treibende Kraft hinter dem Abriss sei das Sozialministerium, das die Forensik des Bezirksklinikums durch einen Neubau erweitern will. Doch der Landtag habe bislang weder über einen entsprechenden Antrag der Grünen noch über eine Petition gegen den Abriss entschieden. Allerdings hat sich das Landesamt für Denkmalpflege deutlich für einen Erhalt von Haus 16 ausgesprochen, so dass Ulrike Gote durchaus Chancen sieht, dass sich der Landtag ebenfalls gegen die Pläne des Sozialministeriums wendet. Schließlich, so Ulrike Gote, habe Denkmalschutz in Bayern Verfassungsrang und die Staatsregierung sei daher besonders gefordert, in ihrem eigenen Verantwortungsbereich eine Vorbildfunktion auszufüllen. "Die Staatsregierung sollte in Zusammenarbeit mit dem Bezirksklinikum die Möglichkeit der so genannten West-Alternative eingehender prüfen, die die gleichen Sicherheitserfordernisse erfüllen kann wie die jetzt beschlossenen Neubaupläne", fordert Ulrike Gote. "In keinem Fall aber dürfen die Bagger anrollen, bevor sich nicht der Landtag mit dem Erhalt von Haus 16 befassen konnte."

Ulrike Gote
Parlamentarische Geschäftsführerin, hochschulpolitische, medienpolitische und religionspolitische Sprecherin
Tel: 089/4126-2648
Fax: 089/4126-1648
Email.: kontakt [at] ulrike-gote [dot] de (Ulrike Gote)