Netz und Medien

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Netz und Medien

Wir setzen uns ein für eine vielfältige Medienlandschaft in ganz Bayern. Lokaler Rundfunk und Fernsehen kann zur Identifikation der Menschen mit ihrer Region beitragen. Für ihre demokratische Teilhabe- und Mitgestaltungsmöglichkeiten sind umfassende und nach Qualitätskriterien informierende Medien unerlässlich. Deshalb lehnen wir eine weitere horizontale und vertikale Konzentration ab: in bereits zu vielen Regionen werden alle örtlichen Medien (Zeitungen, Radio, Fernsehen) von denselben Teilhabern geführt. Diesen Trend wollen wir umkehren. Die beständigen Versuche von der Staatsregierung und der CSU, über die Aufsichtsgremien vor allem des Fernsehens auf Personalpolitik und redaktionelle Arbeit politischen Einfluss zu nehmen gehören verhindert. Wir setzen uns für starke medienpolitische Rahmenbedingungen und journalistische Freiheit ein.

Privates Lokalfernsehen: Schluss mit der Subventionierung

Die Grünen im Bayerischen Landtag kritisieren die Pläne der Staatsregierung, die anhaltende Subventionierung privater Lokalfernsehsender in Bayern fortzusetzen. „Es ist nicht nachvollziehbar, dass die privaten lokalen und regionalen Fernsehsender mit immer neuen Fördermodellen weiter aus staatlichen Mitteln finanziert werden sollen“, erklärt die medienpolitische Sprecherin Ulrike Gote. Es handle sich hierbei schließlich um privatwirtschaftliche, kommerzielle Unternehmen mit Gewinnerzielungsabsicht, die sich inzwischen in der Hand einiger weniger Veranstalterfamilien befinden und die nicht – anders als der öffentlich-rechtliche Rundfunk – einen Grundversorgungsauftrag haben.

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Zwischen Subvention und Konzentration: Grüne legen Rechtsgutachten zur Finanzierung des bayerischen Lokalrundfunks vor

Dokumentation der Pressekonferenz am Montag, 21. März 2011, 12 Uhr im Bayerischen Landtag mit MdL Ulrike Gote, medienpolitischer Sprecherin der Grünen Fraktion und dem Rechtsanwalt Dr. Stefan Lorenzmeier, der das Rechtsgutachten zur Finanzierung des Bayerischen Lokalrundfunks erarbeitet hat.

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BLM: Zu viel Geld in falschen Kanälen

Die Landtagsgrünen haben die Mitglieder des Medienrats aufgefordert, sich bei ihrer morgigen Sitzung ausführlich mit der Kritik des Obersten Rechnungshofs an der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) auseinanderzusetzen: „Die BLM darf nicht einfach zum Tagesgeschäft übergehen“, fordert Ulrike Gote, die medienpolitische Sprecherin. „Wenn die Medienräte morgen über den aktuellen Wirtschaftsplan beraten, müssen die Kritikpunkte des Rechnungshofs unbedingt berücksichtigt werden.“

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0’Zapft Is – Fachgespräch zum Bayerntrojaner und den Grenzen staatlicher Überwachung

Anfang des Jahres hatte das Landgericht Landshut den Einsatz der einer Überwachungssoftware zum Zweck der Telekommunikationsüberwachung am Computer als rechtswidrig erklärt. Dass hier kein Einzelfall vorliegt hatten danach mehrere Anfragen der Grünen ergeben: Der sog. „Bayerntrojaner“ wurde seit 2009 in 22 Fällen durch das LKA und in drei Fällen durch das Landesamt für Verfassungsschutz eingesetzt.  Susanna Tausendfreund, innenpolitische Sprecherin der Fraktion, diskutierte u.a. mit dem Bayerischen Landesbeauftragten für Datenschutz und dem Präsidenten des Bayerischen LKA in welchem verfassungsrechtlichen Spannungsverhältnis der Einsatz dieser Ermittlungsmaßnahme stattfindet. “In diesem grundrechtssensiblen Bereich muss den Freiheitsrechten der BürgerInnen besondere Beachtung geschenkt werden“. Wer nicht selbst bei der gut besuchten Veranstaltung dabei sein konnte, kann sich die Vorträge auf unserer Homepage als Video ansehen.

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Stammt der Trojaner aus Bayern?

Die Landtagsgrünen haben von Innenminister Joachim Herrmann umgehend Aufklärung gefordert, ob die staatliche Spionagesoftware, die am Wochenende unter dem Stichwort „Bundestrojaner“ für Aufregung gesorgt hat, identisch ist mit dem umstrittenen „Bayerntrojaner“. „Das Landeskriminalamt in Bayern hat nachweislich in mindestens fünf Fällen Computer mit Trojanern ausgeforscht und dabei auch Screenshots angefertigt“, sagte die innenpolitische Sprecherin Susanna Tausendfreund.

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„Sauberes“ Internet an bayerischen Schulen *UPDATE*

Die TIME for kids Informationstechnologie GmbH hat uns mit Schreiben vom 14. Juli 2011 (Link pdf Schreiben der TIME for kids) aufgefordert, die ihrer Ansicht nach unrichtigen Behauptungen in unserem Artikel ““Sauberes” Internet an bayerischen Schulen” vom 23. Juni 2011 zu korrigieren. Dafür hat die Gesellschaft uns eine Frist bis zum 22. Juli 2011 gesetzt. Laut TIME for kids seien sowohl die  Internetseite des Tierparks Hellabrunn als auch unsere Fraktionswebsite im Datenbanksystem der TIME for kids analysiert und kategorisiert worden. 

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Zukunft der BürgerInnenmedien in Bayern

Dokumentation des Fachgesprächs am Dienstag, 7. Juni 2011 | 18 Uhr

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Mediengebühr pro Haushalt kommt – GEZ-Schnüffelei geht?

Mit der Zustimmung zum 15. Rundfunkänderungsstaatsvertrag soll eine Mediengebühr pro Haushalt eingeführt werden - eine langjährige Forderung der Grünen. Doch weiterhin sollen Daten erhoben und gespeichert werden, die nicht gebraucht werden – zumindest nicht zum Einzug der Mediengebühr.

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BLM-Gehälter: Grüne fordern Mediengesetz-Änderung

Das Gehalt des Präsidenten der Landeszentrale für neue Medien wird aus den Rundfunkgebühren bezahlt und liegt mit 305.682 Euro über dem von Kanzlerin Merkel. „Dass in einer Landesbehörde Gehälter in dieser Höhe gezahlt werden, ist unmoralisch“, erklärt die medienpolitische Sprecherin Ulrike Gote.

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Medienrat: Qualifikation vor Parteibuch

„Die Führung der BLM muss nach Qualifikation ausgewählt werden und nicht nach dem Prinzip Parteiklüngel“, erklärt die medienpolitische Sprecherin Ulrike Gote.

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Ihr Kontakt

Ulrike Gote
Parlamentarische Geschäftsführerin, hochschulpolitische, medienpolitische und religionspolitische Sprecherin
Tel: 089/4126-2648
Fax: 089/4126-1648
Email.: kontakt [at] ulrike-gote [dot] de (Ulrike Gote)