30. August 2010

Magere Ergebnisse bei der BayernLB

Pressemitteilung

Die Halbjahresbilanz zeigt, dass die Landesbank dringend reformiert werden muss

München (sip). Nach der Vorlage des Halbjahresberichts der BayernLB hat der finanzpolitische Sprecher der Grünen, Eike Hallitzky, Konsequenzen für Geschäftsmodell und Strukturen der Landesbank gefordert: „Die aktuellen Zahlen der BayernLB zeigen, dass das die guten Ergebnisse aus dem ersten Quartal kaum mehr als ein Strohfeuer waren.“ Die BayernLB habe seinerzeit vom günstigen internationalen Kapitalmarkt profitieren können. „Dieser Rückenwind wird aber wegen der weltweiten Volatilität der Märkte eine Ausnahmeerscheinung bleiben. Das magere Ergebnis des zweiten Quartals zeigt deshalb die Realität der Bank.“ Alarmierend sei nach wie vor die geringe Bedeutung des Mittelstandsgeschäfts und der mangelnde Zugang zum Einlagengeschäft: „Auf Dauer hat die BayernLB als eigenständige Geschäftsbank keine Überlebenschance - ebensowenig wie die anderen Landesbanken in Deutschland.“

Für die Grünen ist deshalb eine Neustrukturierung des deutschen Landesbanken-Sektors zwingend: "Die BayernLB muss sich auf ihren öffentlichen Auftrag und die Unterstützung der Sparkassen im Großkundengeschäft beschränken. Dazu braucht es aber nur eine einzige Landesbank in Deutschland." Bleibe es bei der bisherigen Zahl von Landesbanken, die sich mit einem ähnlichen Geschäftsmodell auf einem viel zu kleinen Markt tummelten, drohe eine Kannibalisierungskonkurrenz auf Kosten der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. Eike Hallitzky fordert daher, eine Fusion der deutschen Landesbanken möglichst schnell wieder auf die politische Tagesordnung zu setzen. Dazu brauche es einen klaren politischen Auftrag der Staatsregierung: „Der Finanzminister lässt die BayernLB weiter in die Perspektivlosigkeit trudeln“, kritisiert Eike Hallitzky. „Das ist ein unverantwortliches Risiko für die bayerischen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler.“

München (sip). Nach der Vorlage des Halbjahresberichts der BayernLB hat der finanzpolitische Sprecher der Grünen, Eike Hallitzky, Konsequenzen für Geschäftsmodell und Strukturen der Landesbank gefordert: „Die aktuellen Zahlen der BayernLB zeigen, dass das die guten Ergebnisse aus dem ersten Quartal kaum mehr als ein Strohfeuer waren.“ Die BayernLB habe seinerzeit vom günstigen internationalen Kapitalmarkt profitieren können. „Dieser Rückenwind wird aber wegen der weltweiten Volatilität der Märkte eine Ausnahmeerscheinung bleiben. Das magere Ergebnis des zweiten Quartals zeigt deshalb die Realität der Bank.“ Alarmierend sei nach wie vor die geringe Bedeutung des Mittelstandsgeschäfts und der mangelnde Zugang zum Einlagengeschäft: „Auf Dauer hat die BayernLB als eigenständige Geschäftsbank keine Überlebenschance - ebensowenig wie die anderen Landesbanken in Deutschland.“

Für die Grünen ist deshalb eine Neustrukturierung des deutschen Landesbanken-Sektors zwingend: "Die BayernLB muss sich auf ihren öffentlichen Auftrag und die Unterstützung der Sparkassen im Großkundengeschäft beschränken. Dazu braucht es aber nur eine einzige Landesbank in Deutschland." Bleibe es bei der bisherigen Zahl von Landesbanken, die sich mit einem ähnlichen Geschäftsmodell auf einem viel zu kleinen Markt tummelten, drohe eine Kannibalisierungskonkurrenz auf Kosten der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. Eike Hallitzky fordert daher, eine Fusion der deutschen Landesbanken möglichst schnell wieder auf die politische Tagesordnung zu setzen. Dazu brauche es einen klaren politischen Auftrag der Staatsregierung: „Der Finanzminister lässt die BayernLB weiter in die Perspektivlosigkeit trudeln“, kritisiert Eike Hallitzky. „Das ist ein unverantwortliches Risiko für die bayerischen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler.“

Eike Hallitzky
Finanzpolitischer Sprecher
Tel: 089/4126-2542
Fax: 089/4126-1776
Email.: eike [dot] hallitzky [at] gruene-fraktion-bayern [dot] de (Eike Hallitzky)