München (sip). Die Landtagsgrünen haben das Personalgemauschel um den künftigen Präsidenten des bayerischen Sparkassenverbandes heftig kritisiert. "Die bayerischen Sparkassen hätten allen Grund, nach dem Milliardendebakel um die Landesbank endlich auf Kompetenz und Unabhängigkeit zu setzen", sagte der finanzpolitische Sprecher Eike Hallitzky. "Stattdessen wird das Amt des Sparkassenpräsidenten ganz offenkundig weiterhin als gut bezahltes Austragsstüberl für verdiente CSU-Kommunalpolitiker betrachtet." So soll zunächst der bisherige CSU-Landrat Zellner das Amt übernehmen, 2014 soll ihm dann nach internen Absprachen der Erlanger CSU-Oberbürgermeister Balleis folgen. "Auch die Sparkassen stehen nach dem Landesbank-Debakel, für die ja auch maßgebliche Sparkassen-Funktionäre Verantwortung tragen, in einer Vertrauenskrise. Gerade in einer solchen Bewährungsprobe ist ein derartiger Kuhhandel den vielen Kundinnen und Kunden der bayerischen Sparkassen nicht vermittelbar", kritisierte Eike Hallitzky.
München (sip). Die Landtagsgrünen haben das Personalgemauschel um den künftigen Präsidenten des bayerischen Sparkassenverbandes heftig kritisiert. "Die bayerischen Sparkassen hätten allen Grund, nach dem Milliardendebakel um die Landesbank endlich auf Kompetenz und Unabhängigkeit zu setzen", sagte der finanzpolitische Sprecher Eike Hallitzky. "Stattdessen wird das Amt des Sparkassenpräsidenten ganz offenkundig weiterhin als gut bezahltes Austragsstüberl für verdiente CSU-Kommunalpolitiker betrachtet." So soll zunächst der bisherige CSU-Landrat Zellner das Amt übernehmen, 2014 soll ihm dann nach internen Absprachen der Erlanger CSU-Oberbürgermeister Balleis folgen. "Auch die Sparkassen stehen nach dem Landesbank-Debakel, für die ja auch maßgebliche Sparkassen-Funktionäre Verantwortung tragen, in einer Vertrauenskrise. Gerade in einer solchen Bewährungsprobe ist ein derartiger Kuhhandel den vielen Kundinnen und Kunden der bayerischen Sparkassen nicht vermittelbar", kritisierte Eike Hallitzky.
