München (sip). Die Landtagsgrünen haben Umweltminister Söder anlässlich der heutigen Eröffnung der Bayerischen Klimawoche vor Augenwischerei gewarnt. „Die Staatsregierung muss endlich zur Kenntnis nehmen, dass Klimaschutz nicht mit ein paar Stellschrauben hier und da zu leisten ist, sondern einen konsequenten Gesamtansatz braucht“, sagte der Vorsitzende des Umweltausschusses im Bayerischen Landtag, Christian Magerl. So sei Söders Verweis auf die Renaturierung von einzelnen Mooren in Bayern nur die eine Seite der Medaille: „Die Kehrseite ist, dass in Bayern immer mehr Grünland in Ackerland umgewandelt wird und damit wertvolle Kohlendioxidspeicher in hohem Maße zerstört werden.“ So seien zwischen 2005 und 2008 18.000 Hektar Wiesen in Bayern unter den Pflug geraten. Allein im Jahr 2008 wurden 364 Hektar in Überschwemmungsgebieten, also potenziellen Moorstandorten, in Ackerland umgewandelt. Christan Magerl: „Das übertrifft die Hektarzahl an Moorrenaturierung in diesem Jahr bei weitem.“ Klimaschutz dürfe nicht als faktisches Nullsummenspiel enden, so der grüne Umweltexperte: „Wer Klimaschutz ernst meint, muss alle Politikfelder auf den Prüfstand stellen und endlich auch konsequent in der Landwirtschafts- oder in der Verkehrspolitik umsteuern.“
München (sip). Die Landtagsgrünen haben Umweltminister Söder anlässlich der heutigen Eröffnung der Bayerischen Klimawoche vor Augenwischerei gewarnt. „Die Staatsregierung muss endlich zur Kenntnis nehmen, dass Klimaschutz nicht mit ein paar Stellschrauben hier und da zu leisten ist, sondern einen konsequenten Gesamtansatz braucht“, sagte der Vorsitzende des Umweltausschusses im Bayerischen Landtag, Christian Magerl. So sei Söders Verweis auf die Renaturierung von einzelnen Mooren in Bayern nur die eine Seite der Medaille: „Die Kehrseite ist, dass in Bayern immer mehr Grünland in Ackerland umgewandelt wird und damit wertvolle Kohlendioxidspeicher in hohem Maße zerstört werden.“ So seien zwischen 2005 und 2008 18.000 Hektar Wiesen in Bayern unter den Pflug geraten. Allein im Jahr 2008 wurden 364 Hektar in Überschwemmungsgebieten, also potenziellen Moorstandorten, in Ackerland umgewandelt. Christan Magerl: „Das übertrifft die Hektarzahl an Moorrenaturierung in diesem Jahr bei weitem.“ Klimaschutz dürfe nicht als faktisches Nullsummenspiel enden, so der grüne Umweltexperte: „Wer Klimaschutz ernst meint, muss alle Politikfelder auf den Prüfstand stellen und endlich auch konsequent in der Landwirtschafts- oder in der Verkehrspolitik umsteuern.“
München (sip). Die Landtagsgrünen haben Umweltminister Söder anlässlich der heutigen Eröffnung der Bayerischen Klimawoche vor Augenwischerei gewarnt. „Die Staatsregierung muss endlich zur Kenntnis nehmen, dass Klimaschutz nicht mit ein paar Stellschrauben hier und da zu leisten ist, sondern einen konsequenten Gesamtansatz braucht“, sagte der Vorsitzende des Umweltausschusses im Bayerischen Landtag, Christian Magerl. So sei Söders Verweis auf die Renaturierung von einzelnen Mooren in Bayern nur die eine Seite der Medaille: „Die Kehrseite ist, dass in Bayern immer mehr Grünland in Ackerland umgewandelt wird und damit wertvolle Kohlendioxidspeicher in hohem Maße zerstört werden.“ So seien zwischen 2005 und 2008 18.000 Hektar Wiesen in Bayern unter den Pflug geraten. Allein im Jahr 2008 wurden 364 Hektar in Überschwemmungsgebieten, also potenziellen Moorstandorten, in Ackerland umgewandelt. Christan Magerl: „Das übertrifft die Hektarzahl an Moorrenaturierung in diesem Jahr bei weitem.“ Klimaschutz dürfe nicht als faktisches Nullsummenspiel enden, so der grüne Umweltexperte: „Wer Klimaschutz ernst meint, muss alle Politikfelder auf den Prüfstand stellen und endlich auch konsequent in der Landwirtschafts- oder in der Verkehrspolitik umsteuern.“
