22. April 2010

Klebefleisch: Landtag gegen Verbrauchertäuschung

Pressemitteilung

München (sip). Im aktuellen Lebensmittel-Skandal umso genanntes Klebefleisch hat der Landtag auf Antrag der Grünen ein Ende der Verbrauchertäuschung gefordert. "Die Verbraucherinnen und Verbraucher dürfen nicht länger mit wohlklingenden Namen wie Lachs- oder Nussschinken in die Irre geführt werden", forderte die verbraucherschutzpolitische Sprecherin Claudia Stamm. Der Hersteller müsse vielmehr auf der Verpackung klar kennzeichnen, ob bei derartigen Produkten Enzyme verwendet wurden, um Fleischstücke zu vermeintlichem "Schinken" zusammen zu kleben. Ebenso sollen Industrie und Hersteller konsequent und verstärkt zur Einhaltung der Vorschriften zum Schutz vor Täuschung angehalten werden.

"Es ist erschütternd, was die Lebensmittelindustrie den Menschen mittlerweile an Kunstprodukten zumutet – vom Analogkäse bis hin zum Klebefleisch", kritisiert Claudia Stamm. "In der Regel sind die Kundinnen und Kunden überhaupt nicht in der Lage, diese Täuschung zu durchschauen. Wir fordern daher eine klare und eindeutige Kennzeichnung, damit die Menschen an der Kühltheke schnell entscheiden können, was sie sich wirklich in den Einkaufskorb laden wollen."

München (sip). Im aktuellen Lebensmittel-Skandal umso genanntes Klebefleisch hat der Landtag auf Antrag der Grünen ein Ende der Verbrauchertäuschung gefordert. "Die Verbraucherinnen und Verbraucher dürfen nicht länger mit wohlklingenden Namen wie Lachs- oder Nussschinken in die Irre geführt werden", forderte die verbraucherschutzpolitische Sprecherin Claudia Stamm. Der Hersteller müsse vielmehr auf der Verpackung klar kennzeichnen, ob bei derartigen Produkten Enzyme verwendet wurden, um Fleischstücke zu vermeintlichem "Schinken" zusammen zu kleben. Ebenso sollen Industrie und Hersteller konsequent und verstärkt zur Einhaltung der Vorschriften zum Schutz vor Täuschung angehalten werden.

"Es ist erschütternd, was die Lebensmittelindustrie den Menschen mittlerweile an Kunstprodukten zumutet – vom Analogkäse bis hin zum Klebefleisch", kritisiert Claudia Stamm. "In der Regel sind die Kundinnen und Kunden überhaupt nicht in der Lage, diese Täuschung zu durchschauen. Wir fordern daher eine klare und eindeutige Kennzeichnung, damit die Menschen an der Kühltheke schnell entscheiden können, was sie sich wirklich in den Einkaufskorb laden wollen."

Claudia Stamm
Haushaltspolitische Sprecherin, Sprecherin für Gleichstellung
Tel: 089/4126-2866
Fax: 089/4126-1866
Email.: claudia [dot] stamm [at] gruene-fraktion-bayern [dot] de (Claudia Stamm)